Schelladler-Dame Alaska nach spektakulärer Flucht wieder in Sicherheit
Schelladler-Dame Alaska nach spektakulärer Flucht wieder in Sicherheit
Seltener Schelladler namens Alaska nach Flucht aus deutscher Greifvogelstation sicher wiedergefunden
Ein seltener Schelladler mit dem Namen Alaska, der aus einer Falknerei in Deutschland entkommen war, ist wieder sicher in Obhut. Der Vogel – eine der größten Adlerarten der Welt – wurde von Falkner Rochus Brotzer auf einem Minigolfplatz in Bad Sachsa entdeckt. Ihr Überleben war ungewiss, da sie auf menschliche Hilfe bei der Nahrungssuche angewiesen ist.
Die Schelladler-Dame Alaska war aus dem Harz Falkenhof in Bad Sachsa verschwunden. Anders als ihre wildlebenden Artgenossen wurde sie in Gefangenschaft aufgezogen und hat nie gelernt, selbst zu jagen. Experten warnten, dass sie ohne Nahrung höchstens etwa sechs Wochen überleben könnte – selbst das wäre mit großen Risiken verbunden gewesen.
Schelladler fallen durch ihr markantes Aussehen auf: Sie tragen schwarz-weiße Streifen an den Flügeln und einen leuchtend gelben Schnabel. Im Vergleich zu städtischen Tauben, die graues Gefieder und schillernde rosa- oder grüne Halsfedern haben, sind sie deutlich größer. Unter optimalen Bedingungen können diese kräftigen Vögel theoretisch 500 bis 800 Kilometer am Tag zurücklegen. Ihre Flugstrecke hängt jedoch von Wind, Wetter, Nahrungsangebot, Alter und Energiereserven ab.
Glücklicherweise wurde Alaska in der Nähe der Falknerei gesichtet und von Brotzer unversehrt eingefangen. Ihre Rückkehr sichert ihr die notwendige weitere Betreuung.
Mit Alaskas Einfang wurde eine mögliche Katastrophe abgewendet, da ihr die Fähigkeiten zum Überleben in freier Wildbahn fehlen. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen, vor denen in Gefangenschaft aufgezogene Greifvögel stehen, wenn sie entkommen. Sie wird nun weiterhin im Harz Falkenhof betreut.
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