Kobels späte Patzer beenden Dortmunds Champions-League-Traum gegen Atalanta
Torhüter Kobel zum BVB-Aus: "Ich übernehme die volle Verantwortung" - Kobels späte Patzer beenden Dortmunds Champions-League-Traum gegen Atalanta
Borussia Dortmunds Champions-League-Traum endet mit Kobels spätem Patzer gegen Atalanta Bergamo
Die Champions-League-Saison von Borussia Dortmund endete enttäuschend, nachdem Torhüter Gregor Kobel in den Schlussminuten gegen Atalanta Bergamo einen entscheidenden Fehler beging. Sein fehlerhafter Pass in der Nachspielzeit bescherte den Italienern einen Elfmeter und besiegelte damit eine 1:4-Niederlage. Trotz dieses Rückschlags übernahm Kobel die volle Verantwortung und kündigte an, sich auf die anstehenden Bundesliga-Spiele zu konzentrieren.
In der Saison 2023/24 hatte Kobel bis zur Winterpause überzeugende Leistungen gezeigt. Bis zum Halbzeitpunkt der Bundesliga stellte er mit zehn Spielen ohne Gegentor in 19 Partien einen Vereinsrekord ein. Die Fachzeitschrift kicker kürte ihn daraufhin zum besten Torwart der Hinrunde. Dortmunds Abwehr, zu diesem Zeitpunkt die zweitbeste der Liga, kassierte in 20 Spielen nur 19 Tore – Kobel spielte dabei eine Schlüsselrolle, insbesondere während einer fünf Spiele andauernden Serie ohne Niederlage nach der Winterpause.
Doch der Fehler in Bergamo sollte sich als kostspielig erweisen. In den letzten Sekunden versuchte Kobel, den Ball zu klären, traf ihn jedoch nicht sauber. Seine schonungslose Selbstkritik: "Ich wollte ihn wegschlagen, aber der Ball lag nicht richtig. Da muss man ihn einfach rausbringen – egal wie." Der Patzer führte zum Elfmeter und beendete Dortmunds Hoffnungen auf das Weiterkommen in der Champions League.
Nach dem Spiel stellte sich Kobel direkt den Medien. "In diesem einen Moment habe ich die falsche Entscheidung getroffen – und ich stehe dazu", sagte er. Doch schon im nächsten Atemzug blickte er nach vorn: "Jetzt rappeln wir uns auf und machen weiter. Wir haben ein riesiges Bundesliga-Spiel vor uns – da müssen wir alles reinwerfen." Seine Mannschaftskollegen und Vereinsverantwortlichen standen hinter ihm: Weder Trainer Niko Kovač noch Sportdirektor Sebastian Kehl oder Kapitän Emre Can übten Kritik am Torhüter.
Vor der Niederlage gegen Atalanta hatte Kobel eine seiner konstantesten Saisonen gespielt. Im Vergleich zu 2021/22, als Dortmund 31 Gegentore hinnehmen musste, war seine gestiegene Stabilität deutlich spürbar. Die 26 Gegentore in der gesamten Bundesliga-Saison entsprachen zwar denen des Vorjahres, festigten aber seinen Ruf als verlässliche letzte Defensive.
Die Niederlage gegen Atalanta bleibt ein seltener Tiefpunkt in einer ansonsten soliden Saison für Kobel. Seine sofortige Verantwortungsübernahme und die Rückendeckung durch die Vereinsführung unterstreichen den Zusammenhalt im Team. Mit dem Fokus auf die Bundesliga wird sich nun zeigen, wie schnell die Mannschaft den europäischen Aus verkraftet – und wie Kobel in den nächsten Partien reagiert.
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