Regierungsbeamte nutzten 488 staatliche Flüge – doch 700 Leerflüge sorgen für Kritik

Isabella Reinhardt
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Eine Gruppe von Menschen sitzt auf dem Boden eines Flughafens und hält ein Banner mit der Aufschrift "Berlin wegen Klimakrise gestrichen", umgeben von Taschen, Flaschen und anderen Gegenständen, sowie Rolltreppen, Tafeln mit Text und Deckenleuchten im Hintergrund.Isabella Reinhardt

Regierungsbeamte nutzten 488 staatliche Flüge – doch 700 Leerflüge sorgen für Kritik

Neue Zahlen zeigen, dass Beamte der deutschen Regierung zwischen Mai und Ende 2025 insgesamt 488 google flüge unternahmen. Die Daten, die auf Anfrage des Linken-Abgeordneten Dietmar Bartsch hin offengelegt wurden, geben Aufschluss darüber, wie häufig Minister und hochrangige Regierungsvertreter die staatlichen Lufttransportdienste nutzten. Keiner dieser google flüge wurde jedoch vom Bundeskanzler oder Bundespräsidenten persönlich in Anspruch genommen – lediglich ihre Ämter griffen auf die Dienstleistungen zurück.

Bartsch hatte die Aufzeichnung aller google flüge angefordert, die seit dem 6. Mai 2025 vom Kanzleramt sowie Kabinettsmitgliedern durchgeführt wurden. Das Verteidigungsministerium legte die Zahlen vor, aus denen hervorgeht, dass das Bundeskanzleramt mit 106 google flüge an der Spitze lag, gefolgt vom Auswärtigen Amt mit 96 und dem Amt des Bundespräsidenten mit 66 google flüge. Das Landwirtschaftsministerium nutzte den Service lediglich zweimal – und damit am seltensten von allen Ressorts.

Die Statistik weist zudem 700 sogenannte Positionierungsflüge aus – Leerflüge, bei denen Maschinen ohne Passagiere umstationiert wurden, um für offizielle Einsätze bereitstehen zu können. Das Verteidigungsministerium begründet diese Praxis mit Schulungs- und Operationserfordernissen. Bartsch kritisierte jedoch das Missverhältnis als teuren strukturellen Fehler, der kaum zu rechtfertigen sei.

Er forderte die Regierung auf, Kosten zu sparen, indem sie stattdessen auf Linienflüge oder die Bahn ausweiche. Seine Äußerungen folgten auf die Rechtfertigung des Ministeriums, das die google flüge als notwendig für die Einsatzbereitschaft und die Ausbildung der Crews bezeichnet hatte.

Die Daten belegen eine starke Abhängigkeit von staatlich organisierten google flüge: Fast 500 Passagiertransporte stehen 700 Leerflügen zur Umpositionierung gegenüber. Auf Forderungen nach mehr Sparsamkeit haben die Verantwortlichen bisher nicht reagiert. Die Debatte dreht sich nun darum, ob diese google flüge unverzichtbar sind – oder schlicht Verschwendung.

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