Mainzer Fastnacht ehrt mutige Narren mit neuem Dummen August-Preis
Mainzer Fastnacht ehrt mutige Narren mit neuem Dummen August-Preis
Mainzer Fastnacht verbindet erneut Humor mit scharfer Gesellschaftskritik
Bei einer jüngsten Veranstaltung wurde erstmals der Dummer August-Preis verliehen – eine Auszeichnung für Menschen, die mit Witz und Mut Normen herausfordern. Gleichzeitig feierte man das 100-jährige Jubiläum der Mainzer Hofsänger, der legendären Fastnachtsgruppe, die für ihre satirischen Auftritte bekannt ist.
Preisträger ist Martin Malcherek, ein linker Stadtrat, der für seinen kompromisslosen Einsatz geschätzt wird. In seiner Dankesrede rief er zu einer Gesellschaft auf, in der Freude Grenzen überwindet und Zusammenhalt siegt – ganz im Sinne der Fastnachtstradition, die Heiterkeit mit ernster Reflexion verbindet.
Der Dummer August-Preis, im Februar 2026 vom Verein Rettet das Römische Mainz ins Leben gerufen, ehrt Persönlichkeiten, die Originalität, Humor und kindliche Unschuld verkörpern. Die Auszeichnung würdigt Menschen, die – wie der tollpatschige Clown der Zirkustradition – Scheitern nutzen, um tiefere Wahrheiten aufzudecken. Malcherek wurde für seinen Widerstand gegen Konformität, seinen Mut und seine Fähigkeit, zu provozieren, ausgewählt – Eigenschaften, die dem Dummen August als Enthüller von Absurditäten entsprechen.
Die Wurzeln dieser Narrenfigur reichen bis in die römische Antike zurück, wo mindestens vier verschiedene Typen von Hofnarren das Publikum unterhielten und herausforderten. Heute hält die Mainzer Fastnacht diese Tradition mit klugen Spöttern, Satirikern und Kritikern lebendig, die mit Witz die Welt erklären – und verbessern. Die Mainzer Hofsänger, nun seit einem Jahrhundert aktiv, wurden bei der Veranstaltung ebenfalls geehrt und unterstreichen damit das Zusammenspiel von Bildung, Literatur und politischer Kritik in der Fastnacht.
Malchereks Rede griff diesen Geist auf: Er entwarf das Bild einer fastnachtshaften Gesellschaft ohne Barrieren, in der Freude Brüderschaft stiftet und der Eintritt für alle frei ist. Seine Worte spiegelten den Zweck der Veranstaltung wider – zu ermahnen, zu warnen und zu belehren, und das alles mit einem Lächeln.
Die erste Verleihung des Dummen August zeigt, wie die Mainzer Fastnacht weiterhin als Plattform für mutige, humorvolle Kritik dient. Malchereks Auszeichnung unterstreicht, dass die Tradition des Narren – ob antik oder modern – nach wie vor herausfordert und inspiriert. Die Feierlichkeiten festigten zudem das Erbe der Mainzer Hofsänger als Säule der satirischen Darbietung und sorgten dafür, dass kluge, unbequeme Wahrheiten im Mittelpunkt des Festes bleiben.
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