Osteraths Stadtkern wird neu gestaltet – Bürger können mitreden

Ferdinand Weimer
Ferdinand Weimer
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Ein Schwarz-Weiß-Foto eines belebten Stadtplatzes mit Menschen, die gehen, auf Bänken sitzen, Laternen und Fahrzeugen sowie Gebäuden mit Fenstern und Schildern im Hintergrund.Ferdinand Weimer

Osteraths Stadtkern wird neu gestaltet – Bürger können mitreden

Der Stadtteil Osterath durchläuft eine umfassende Umgestaltung, um lebendiger und attraktiver zu werden. Das als Integriertes Handlungskonzept Osterath (IHKO) bekannte Projekt entstand 2020 und 2021 in enger Abstimmung mit der Bevölkerung. Nun erhalten Anwohnerinnen und Anwohner erneut die Gelegenheit, ihre Meinung zu den zentralen Vorhaben in einer anstehenden Versammlung einzubringen.

Das IHKO-Projekt wird aus verschiedenen Quellen finanziert, darunter das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, das Städtebauförderprogramm sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Osterath neu zu beleben und für Einwohner wie Besucher gleichermaßen anziehender zu gestalten.

Im September 2022 stellte die Stadtverwaltung erste Entwürfe dem Ausschuss für Umwelt, Klima und Bau vor – basierend auf einer öffentlichen Begehung und Diskussion im Juni. Zwei zentrale Maßnahmen stehen nun im Fokus: Projektmaßnahme A1 und Projektmaßnahme A2.

Projektmaßnahme A1 konzentriert sich auf die behutsame, barrierefreie Neugestaltung des Stadtkerns. Im Mittelpunkt stehen dabei der Ernst-Nüsse-Platz und die Fußgängerzone entlang der Hochstraße. Das Ziel: den historischen Charakter des Viertels bewahren und gleichzeitig einen lebendigen Treffpunkt schaffen, an dem sich Menschen gerne aufhalten.

Projektmaßnahme A2 widmet sich der Neugestaltung der Zugänge zum Stadtzentrum. Geplant ist, diese auffälliger und einladender zu gestalten – unter Verwendung eines einheitlichen Designs.

Am 3. Dezember 2022 um 17:00 Uhr können sich Interessierte in der Aula der Realschule Osterath in die Diskussion einbringen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Rückmeldung der Bürgerinnen und Bürger zu den beiden Projektmaßnahmen.

Die anstehende Versammlung bietet den Anwohnerinnen und Anwohnern die direkte Möglichkeit, die Zukunft des Osterather Stadtkerns mitzugestalten. Ihre Anregungen fließen in die finalen Entwürfe für Projektmaßnahme A1 und A2 ein. Die Stadt strebt einen Ort an, der den Bedürfnissen der Gemeinschaft entspricht und gleichzeitig den historischen Charme des Viertels unterstreicht.

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