13 April 2026, 12:11

Mordprozess in Krefeld: Junge Mann schweigt nach brutaler Messerattacke auf Chefin

Schwarzes und weißes Gerichtsszenario mit einer stehenden Person, die ein Buch hölt, einer Bahn im Hintergrund und einem Text unten mit der Aufschrift "The Brighton Railway Tragedy - Notes in Court During the Trial of Percy Leffroy Mapleton."

Mordprozess in Krefeld: Junge Mann schweigt nach brutaler Messerattacke auf Chefin

Spektakulärer Mordprozess vor dem Landgericht Krefeld eröffnet – bundesweites Aufsehen

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Vor dem Landgericht Krefeld hat ein aufsehenerregender Mordprozess begonnen, der in ganz Deutschland für Schlagzeilen sorgt. Ein 25-jähriger Mann muss sich wegen des Vorwurfs verantworten, seine Vorgesetzte im Mai des vergangenen Jahres bei einem brutalen Messerangriff getötet zu haben. Die Verhandlung startete am 3. November 2025 – unter den Zuhörern befanden sich zahlreiche Freunde und Kollegen des Opfers.

Der Angeklagte, der in einem New-Yorker-Bekleidungsgeschäft im Krefelder Stadtzentrum beschäftigt war, soll seine 42-jährige Filialleiterin kurz vor Ladenschluss im Pausenraum mit einem Messer attackiert haben. Die Frau erlag noch am Tatort ihren schweren Verletzungen. Seit der Bluttat sitzt der Beschuldigte in Untersuchungshaft.

Am ersten Verhandlungstag schwieg der Angeklagte während der gesamten Sitzung. Seine Verteidigung kündigte an, dass er erst in der nächsten Verhandlungsrunde am 20. November eine Aussage machen werde. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann an paranoider Schizophrenie leidet, und argumentiert, seine Erkrankung habe ihn unfähig gemacht, das Ausmaß seiner Tat zu begreifen.

Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe. Angesichts der psychischen Diagnose könnte das Gericht jedoch auch eine Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung auf unbestimmte Zeit anordnen – statt einer Haftstrafe.

Der Prozess sorgt bereits wegen der extremen Gewalt und der emotionalen Betroffenheit der Öffentlichkeit für landesweite Aufmerksamkeit. Am ersten Tag kamen keine neuen Erkenntnisse ans Licht, doch in den kommenden Wochen werden weitere Zeugenaussagen erwartet. Die Verhandlung wird klären, ob der Angeklagte strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird oder in eine langfristige psychiatrische Behandlung überwiesen wird.

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