18 March 2026, 02:11

Märkischer Kreis behält sechs Polizeibeamte nach Brücken-Wiedereröffnung dauerhaft

Eine Gruppe von Polizeiwagen fährt eine Straße mit hohen Gebäuden entlang, Fußgänger auf dem Gehweg, parkende Fahrräder, Laternenpfähle, eine Brücke im Hintergrund und einen klaren blauen Himmel.

Märkischer Kreis behält sechs Polizeibeamte nach Brücken-Wiedereröffnung dauerhaft

Märkischer Kreis behält sechs zusätzliche Polizeibeamte nach Wiedereröffnung der Rahmedetal-Brücke

Der Märkische Kreis in Nordrhein-Westfalen wird nach der Wiedereröffnung der Rahmedetal-Brücke sechs zusätzliche Polizeikräfte dauerhaft behalten. Die Stellen waren ursprünglich Teil einer temporären Aufstockung, um die durch Straßensperrungen verursachten Verkehrsbelastungen zu bewältigen. Die Entscheidung folgt auf Bedenken wegen anhaltender Staus und riskanten Fahrverhaltens in der Region.

Das Innenministerium hatte zuvor bereits zusätzliche Personalstellen für Lüdenscheid genehmigt, um den steigenden Einsatzanforderungen gerecht zu werden. Bisher hat jedoch nur der Märkische Kreis dauerhafte Stellen bestätigt – alle mit Schwerpunkt auf Verkehrsüberwachung.

Seit dem 1. September 2023 hatte das Innenministerium die Polizeipersonalstärke in ganz Nordrhein-Westfalen erhöht, um wachsende Verkehrs- und Einsatzherausforderungen zu meistern. Im Märkischen Kreis waren 14 zusätzliche Beamte im Einsatz, um die Beeinträchtigungen durch die Sperrung der Rahmedetal-Brücke zu managen. Nun werden sechs dieser Stellen nach der Wiedereröffnung der Brücke dauerhaft bleiben.

Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem lokale Verantwortliche vor anhaltenden Problemen warnen. Landrat Ralf Schwarzkopf und Verkehrsdezernent Guido Bloch rechnen im kommenden Jahr mit acht Vollsperrungen wichtiger Straßen. Zudem wiesen sie auf schwere Schäden an Nebenrouten hin, verursacht durch umgeleiteten Autobahnverkehr während der Brückenarbeiten.

Bloch äußerte Besorgnis über das Fahrverhalten nach der Wiedereröffnung der Brücke. Frustrierte Autofahrer könnten illegale Abkürzungen nehmen oder rasen, was das Risiko auf lokalen Straßen erhöht. Die sechs verbliebenen Beamten sollen sich ausschließlich der Verkehrsüberwachung widmen, um diese Probleme einzudämmen.

Während die weitere Personalaufstockung im Land noch unklar ist, hat der Märkische Kreis die Stellen aufgrund von Arbeitsbelastungsanalysen gesichert. Das Ziel ist es, die Ordnung aufrechtzuerhalten, wenn sich die Verkehrsströme wieder normalisieren.

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Die sechs dauerhaften Stellen werden die Verkehrspolizei im Märkischen Kreis stärken. Zu ihren Aufgaben gehören Geschwindigkeitskontrollen und die Verhinderung illegaler Abkürzungen nach der Brückenfreigabe. Zudem haben die Verantwortlichen anhaltende Straßenschäden und zukünftige Sperrungen als zentrale Herausforderungen für das kommende Jahr benannt.

Quelle