Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach startet radikale Transformation mit Wohnraum und Kultur
Ferdinand WeimerZanders-Gelände in Bergisch Gladbach startet radikale Transformation mit Wohnraum und Kultur
Das Gelände von Zanders in Bergisch Gladbach tritt in eine neue Entwicklungsphase ein. Wechsel in der Führung und anstehende Abrissarbeiten markieren den Beginn eines langfristigen Umwandlungsplans. In den nächsten zwei Jahrzehnten sollen dort Wohnraum, Arbeitsplätze und kulturelle Einrichtungen entstehen.
Oliver Brügge hat nach 16 Monaten im Amt seinen Rücktritt als Geschäftsführer der Zanders Development Corporation (ZEG) bekannt gegeben. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte seinen Einsatz bei der Gründung des Unternehmens und der Ausarbeitung der ersten strategischen Weichenstellungen. Bis zur Besetzung der Position mit einer dauerhaften Lösung übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung.
Noch in diesem Jahr beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden auf dem Gelände. Ziel ist es, die historischen Z-Ensemble-Bauten freizulegen, die voraussichtlich bis Anfang 2027 als sichtbares Wahrzeichen hervortreten sollen. Parallel dazu wird ein Masterplan erarbeitet, der Projekte und Standards für die nächsten 20 bis 25 Jahre festlegt.
Die Vision für das Zanders-Areal umfasst 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze. Geplant sind zudem Gewerbe-, Gastronomie-, Freizeit- und Einzelhandelsflächen. Eine neue Website, zanders.de, wird in Kürze als zentrale Informationsplattform zum Gelände online gehen. Bereits am 9. Mai eröffnet der Rail Park, der die Erreichbarkeit insbesondere für junge Menschen verbessern soll. Ein potenzieller Investor hat bereits konkretes Interesse an einem Gewerbe- und Gastronomieprojekt auf dem Gelände signalisiert.
Mit neuer Führung und einer klaren Entwicklungsstrategie schreitet das Zanders-Gelände voran. Abrissarbeiten, Infrastrukturmaßnahmen und langfristige Planung werden die Zukunft des Areals prägen. Das Vorhaben zielt darauf ab, in den kommenden Jahren einen gemischten Nutzungsraum mit Wohnungen, Arbeitsplätzen und kulturellen Einrichtungen zu schaffen.






