Wiesbadens Kürbissuppenfest vereint Kunst, Genuss und Gemeinschaft auf dem Dern'schen Gelände
Isabella ReinhardtWiesbadens Kürbissuppenfest vereint Kunst, Genuss und Gemeinschaft auf dem Dern'schen Gelände
Kleines, aber lebendiges Publikum beim Wiesbadener Kürbissuppenfest
Am Samstagmorgen versammelte sich in Wiesbaden eine kleine, aber lebhafte Schar zum jährlichen Kürbissuppenfest. Die Veranstaltung auf dem Dern'schen Gelände feierte sowohl kulinarische Traditionen als auch ein besonderes Stück lokaler Kunst. Rund zwei Dutzend Besucher genossen das bunte Programm aus Essen, Musik und Gemeinschaftsgeist.
Im Mittelpunkt des Festes stand eine markante Kürbisskulptur, die ursprünglich 2004 für den Wiesbadener Kunstsommer geschaffen wurde. Ursprünglich im Kurpark aufgestellt, zog sie später in den Churpark um, bevor sie schließlich ihren heutigen Platz neben dem Wochenmarkt fand. Die Verlegung erfolgte auf wiederholte Bitte von Anwohnern, die das Kunstwerk weiterhin zugänglich wissen wollten.
Jedes Jahr verändert sich die Skulptur – ein steter Spannungsbogen zwischen natürlichem Wuchs und künstlerischer Formgebung. Dieser dynamische Wandel ist längst zu ihrem Markenzeichen geworden. Passend dazu stand das Fest unter dem Motto "Geben und Nehmen": Wer die "Ode an den Kürbis" anstimmte, erhielt gratis eine Schale Kürbissuppe.
Auf der Speisekarte standen kreative Kürbisgerichte in allen Variationen – von kleinen Hokkaido-Kreationen bis zu imposanten Schauobjekten. Die Veranstalter betonten, wie das Fest Generationen, Kulturen und Geschmäcker verbindet und sich so als geliebte Wiesbadener Tradition etabliert hat.
Das Fest gab der Kürbisskulptur nicht nur ein neues Zuhause, sondern brachte Menschen bei gemeinsamen Mahlzeiten und Liedern zusammen. Die Gäste gingen mit gefüllten Schalen und einer erneuerten Wertschätzung für die sich ständig wandelnde Geschichte des Kunstwerks nach Hause. Mit seiner Mischung aus Kreativität und Gemeinschaft festigte das Event seinen Ruf als saisonaler Höhepunkt der Stadt.






