Wie Essener Künstler:innen im Ersten Weltkrieg Propaganda prägten
Isabella ReinhardtWie Essener Künstler:innen im Ersten Weltkrieg Propaganda prägten
Öffentlicher Vortrag: Essens Rolle in der Propaganda des Ersten Weltkriegs
Am Donnerstag, dem 6. November, findet in Essen ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Bedeutung der Stadt in der Kriegspropaganda des Ersten Weltkriegs statt. Der Historiker Robert Welzel beleuchtet darin, wie lokale Künstler:innen durch ihr Schaffen die Kriegsanstrengungen unterstützten. Beginn ist um 18:00 Uhr in der Volkshochschule Essen (VHS Essen).
Der unter dem Titel "Essener Kulturpersönlichkeiten und Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg" stehende Abend widmet sich den Beiträgen von Künstler:innen wie Maria Weinand, Karl Hapke und Edmund Körner. Sie spielten eine zentrale Rolle im sogenannten "Kriegswohlfahrtsdienst" während des Konflikts. Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen, hat sich in seinen Forschungen und Publikationen intensiv mit der städtischen und architektonischen Geschichte Essens beschäftigt.
Essen war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein bedeutendes Industriezentrum und trug wegen seiner massiven Rüstungsproduktion den Beinamen "Waffenkammer des Reiches". Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Historischen Verein für Stadt und Stift Essen organisiert.
Der Eintritt ist frei. Interessierte finden weitere Informationen und können sich online unter *www.vhs-essen.de zur Kursnummer 252.1B006N* anmelden.
Der Vortrag wirft ein Licht auf die oft vernachlässigte Verbindung zwischen Essens Kulturszene und der Kriegspropaganda. Wenzel zeigt auf, wie Künstler:innen aktiv die öffentliche Unterstützung für den Krieg prägten. Die Veranstaltung bietet eine Gelegenheit, mehr über diese prägende Phase der Stadtgeschichte zu erfahren.






