16 April 2026, 12:12

Polizei Mönchengladbach kämpft mit Reflexarmbändern und Kontrollen gegen Fußgängerunfälle

Vielbefahrene Straße mit einem "Achtung Schweres Gerät Überquert"-Schild, Fahrzeugen, Fußgängern, Strommasten, Baustellen, Bäumen und bewölktem Himmel.

Polizei Mönchengladbach kämpft mit Reflexarmbändern und Kontrollen gegen Fußgängerunfälle

Polizei Mönchengladbach verstärkt Maßnahmen für mehr Fußgängersicherheit in der dunklen Jahreszeit

Im Rahmen der Verkehrssicherheitswoche Nordrhein-Westfalen hat die Polizei Mönchengladbach ihre Anstrengungen intensiviert, um die Sicherheit von Fußgängern in den dunkleren Monaten des Jahres zu verbessern. Zwischen dem 27. Oktober und 2. November führten Beamte gezielte Kontrollen in der Nähe von Schulen und Innenstadtbereichen durch. Ziel der Aktion war es, Unfälle zu verringern und sowohl Fußgänger als auch Autofahrer für die Gefahren zu sensibilisieren.

Während der Operation ging die Polizei aktiv auf Bürger zu, führte Gespräche und verteilte reflektierende Snap-Armbänder an Kinder und junge Fußgänger. Mit diesen Maßnahmen sollte die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit in der besonders risikoreichen Zeit von Oktober bis Januar erhöht werden.

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Bei den Kontrollen wurden insgesamt 113 Verkehrsverstöße registriert, darunter 49 Verwarnungen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Zudem wurden zwei Strafanzeigen erstattet – eine wegen fehlverhaltens eines Fußgängers, eine weitere wegen Verstößen von Verkehrsteilnehmern, die Fußgänger gefährdeten. Neben footgängerbezogenen Delikten wurden auch weitere Verstöße wie Fahren ohne Führerschein und Handynutzung am Steuer dokumentiert.

Die Aktion stieß bei anwesenden Eltern auf große Zustimmung. Ihre Unterstützung unterstreicht die wachsende Sorge um die Fußgängersicherheit – besonders vor dem Hintergrund, dass in Mönchengladbach im Jahr 2024 bereits 136 Unfälle mit Fußgängerbeteiligung gemeldet wurden, vier davon mit tödlichem Ausgang.

Die Operation endete mit einem klaren Fokus auf die Risikominderung für Fußgänger in der dunklen Jahreszeit. Die Polizei setzte dabei auf eine Kombination aus Kontrollen und Aufklärung, um das Sicherheitsbewusstsein zu stärken. Die Ergebnisse der Aktion sollen in künftige Kampagnen einfließen, mit denen Behörden weiterhin an einem sicheren Miteinander von Fußgängern und Verkehrsteilnehmern arbeiten.

Quelle