VHS Essen startet Frühjahresprogramm 2026 mit Fokus auf nachhaltige Städte und Gemeinschaften
Bernhard WeinholdVHS Essen startet Frühjahresprogramm 2026 mit Fokus auf nachhaltige Städte und Gemeinschaften
Volkshochschule Essen startet Frühjahresprogramm 2026 unter dem Motto Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
Die Volkshochschule (VHS) Essen hat ihr Frühjahresprogramm 2026 unter dem Leitgedanken Nachhaltige Städte und Gemeinschaften vorgestellt. Das Angebot umfasst über 1.000 Kurse, 50 Bildungsurlaubsprogramme sowie zahlreiche Einzelveranstaltungen. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich durch Lernen und Dialog aktiv an der Gestaltung der Zukunft ihrer Stadt zu beteiligen.
Das neue Programm beleuchtet das Thema Nachhaltigkeit aus verschiedenen Perspektiven. Dazu gehören Vorträge wie Reden wir über morgen: Wie das Klima die Stadt prägt!, geleitet von Peter Köddemann von der Baukultur NRW. Ein weiteres Highlight ist die Exkursion Der Mythos Baum, die untersucht, wie Stadtwälder Gesundheit und Klimaresilienz fördern.
Neben aktuellen Herausforderungen widmet sich das Programm auch historischen und globalen Aspekten. Thematisiert werden etwa die Entwicklung Essener Volksgärten oder ökologische Transformationsprozesse in China. Sophia Schmidt, stellvertretende Direktorin der VHS Essen, betont die Bedeutung der Bürgerbeteiligung in der Nachhaltigkeitsdebatte. Die Kurse böten Räume für öffentliche Diskussionen über Wohnen, Mobilität und gemeinsam genutzte städtische Flächen, so Schmidt.
Die VHS hat 57.000 Exemplare des Programms gedruckt, die an über 230 Standorten in der Stadt erhältlich sind – darunter Rathäuser, Bibliotheken und Apotheken. Eine digitale Version steht zudem auf der Website der VHS zur Verfügung. Mit einer Kombination aus zukunftsweisenden Ideen und praktischen Lösungen will die Einrichtung Städte schaffen, die inklusiv, sicher und ökologisch ausgewogen sind.
Das Programm lädt die Essener Bevölkerung ein, sich am Aufbau einer nachhaltigen Zukunft zu beteiligen. Durch Vorträge, Exkursionen und Kurse vermittelt es Wissen und Handlungsmöglichkeiten. Die gedruckte und digitale Verbreitung sorgt für eine breite Zugänglichkeit in der gesamten Stadt.






