Verlassene Turnhalle wird zum BMX-Paradies "Rade Ramps" in Radevormwald
Ferdinand WeimerVerlassene Turnhalle wird zum BMX-Paradies "Rade Ramps" in Radevormwald
Verlassene Turnhalle in Radevormwald wird zum neuen BMX-Parcours "Rade Ramps"
Eine stillgelegte Sporthalle in der Neustraße in Radevormwald ist in einen nagelneuen BMX-Parcours namens Rade Ramps verwandelt worden. Das Projekt, geleitet vom Profi-Freestyle-Mountainbiker Vinnie Janssens und Jacqueline Schreiber, erforderte über 2.000 Arbeitsstunden. Lokale Unternehmen unterstützten die Finanzierung der Umgestaltung und brachten so eine moderne Sportstätte in die Region.
Vinnie Janssens entwarf und baute jede Rampe der Rade Ramps selbst. Der Parcours umfasst nun drei Bereiche für verschiedene Könnensstufen: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Fahrer können ihre Fähigkeiten in einem auf ihr Niveau zugeschnittenen Raum testen.
Die Anlage hat montags bis freitags von 14 bis 22 Uhr und am Wochenende von 12 bis 22 Uhr geöffnet. Ein Tagespass kostet 8 Euro und berechtigt zum Zugang zu allen Bereichen. Je nach Auslastung könnten sich die Öffnungszeiten in Zukunft noch ändern.
Für Ende Oktober ist ein Contest geplant, bei dem sowohl Anfänger als auch Profis ihre besten Tricks präsentieren können. Die Veranstaltung soll die BMX-Community zusammenbringen und gleichzeitig die neue Anlage in den Fokus rücken.
In den vergangenen drei Jahren sind in Nordrhein-Westfalen etwa fünf neue BMX-Parks und ähnliche Sportstätten entstanden. Dazu zählen Anlagen in Gummersbach, Köln und Düsseldorf sowie Pumptracks in Wuppertal und Bonn. Bisher gab es im Oberbergischen Kreis nur einen weiteren BMX-Parcours – in Gummersbach.
Die Rade Ramps bieten BMX-Fahrern in Radevormwald nun eine eigene Trainingsfläche. Mit drei Schwierigkeitsgraden und dem anstehenden Contest könnte die Anlage bald zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Besucher werden. Das Projekt trägt zudem zur wachsenden Zahl an BMX-Einrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen bei.






