03 April 2026, 20:13

Verena Kerth erstreitet Sperre für heimliche Videoaufnahmen in Pocher-Doku

Ein Mann im Anzug spricht vor einer Wand in ein Mikrofon, wahrscheinlich um die Genehmigung eines Gesetzes zur Verbot des Internets zu unterstützen.

Verena Kerth erstreitet Sperre für heimliche Videoaufnahmen in Pocher-Doku

Ein heimlich aufgenommenes Video der TV- und Radiomoderatorin Verena Kerth wurde nach einer rechtlichen Intervention im März 2026 gesperrt. Die Aufnahmen tauchten in einer umstrittenen Dokumentation mit Marc Terenzi und Oliver Pocher auf. Der Anwalt Constantin Martinsdorf erwirkte eine einstweilige Verfügung, um die weitere Verbreitung zu stoppen.

Der Fall nahm seinen Anfang, als private Videoaufnahmen von Kerth in einer am 15. März 2026 veröffentlichten Dokumentation verwendet wurden. Innerhalb von zwei bis vier Wochen erließ das Landgericht Hamburg eine vorläufige Verfügung gegen die Verbreitung des unautorisierten Materials.

Martinsdorf, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei der Kanzlei Bietmann, vertrat Kerth vor dem Landgericht Köln. Er betonte die Notwendigkeit von Schnelligkeit und Präzision in solchen Fällen und wies darauf hin, dass Eilverfahren eine akribische Vorbereitung erfordern.

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Gerichte, die über Verletzungen des Persönlichkeitsrechts entscheiden, verlangen glaubwürdige Beweise und berücksichtigen auch das eigene Verhalten der betroffenen Person. Martinsdorf rät Klienten in ähnlichen Situationen, Ruhe zu bewahren, Beweise zu sammeln und umgehend juristischen Rat einzuholen. Sein Ansatz unterstreicht, wie entscheidend Zeitmanagement und Sorgfalt sind, um grundlegende Freiheitsrechte wie Privatsphäre und Ruf zu schützen.

Die Verfügung verhinderte, dass die Aufnahmen weiter verbreitet wurden. Martinsdorfs Vorgehen zeigte, wie wichtig schnelles juristisches Handeln in Medienstreitigkeiten ist. Das Urteil stärkte den Schutz persönlicher Rechte in Fällen mit unautorisierten Aufnahmen.

Quelle