Tausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus am internationalen Aktionstag
Bernhard WeinholdTausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus am internationalen Aktionstag
Am 21. März 2026 gingen in Köln über tausend Menschen auf die Straße, um den Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung zu begehen. Die von dem Bündnis "Köln stellt sich quer" organisierte Demonstration war eine von vielen in ganz Deutschland, die ein Ende von Rassismus und Diskriminierung forderten.
Die Kundgebung begann am Südermannplatz, wo sich die Teilnehmenden mit bunten Fahnen und Plakaten versammelten, auf denen Parolen wie "Herz statt Hass" zu lesen waren. Von dort aus zog die Menge entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz. Ein Höhepunkt war ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly, der gezielt die AfD-Partei auf die Schippe nahm.
Die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, meldete später jedoch etwas mehr als 1.000 Demonstrantinnen und Demonstranten. Trotz der geringeren Beteiligung blieb die Stimmung entschlossen und lebendig.
Die Kölner Proteste waren Teil einer bundesweiten Bewegung. Mindestens 15 weitere Städte und Regionen – darunter Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Frankfurt – veranstalteten am selben Tag ähnliche Kundgebungen. Überall organisierten lokale Initiativen und Bündnisse eigene Demonstrationen gegen Rassismus.
Die Proteste zeigten einen abgestimmten Einsatz gegen Diskriminierung in ganz Deutschland. In Köln führte das Bündnis "Köln stellt sich quer" den Aufruf zur Solidarität an, während andere Städte die Botschaft mit eigenen Aktionen verstärkten. Der Tag unterstrich die anhaltenden Forderungen nach Gleichberechtigung und Gerechtigkeit im Land.






