08 April 2026, 00:15

Solinger Kirchenkreis stimmt über Fusion mit Nachbarregionen ab

Eine kleine, weiße Kirche mit einem Turm und einem Kreuz steht in einem Feld, umgeben von einem Zaun und hohen Bäumen, identifiziert als Kirche der Interzession an der Nerl.

Solinger Kirchenkreis stimmt über Fusion mit Nachbarregionen ab

Kirchenkreis Solingen tritt an diesem Wochenende zur Herbstsynode zusammen

An diesem Wochenende kommt der Evangelische Kirchenkreis Solingen zu seiner Herbstsynode in der Evangelischen Stadtkirche am Fronhof zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein geplanter Zusammenschluss mit zwei benachbarten Kirchenkreisen. Zentrale Abstimmungen und Diskussionen sind für Freitag und Samstag vorgesehen.

Die Synode beginnt am Freitagabend mit finanziellen Beratungen. Zudem wird Pfarrerin Astrid Klumb für ihr Engagement geehrt. Der Schwerpunkt der Tagung liegt jedoch auf der geplanten Fusion mit den Kirchenkreisen Düsseldorf-Mettmann und Niederberg.

Erste Sondierungsgespräche mit beiden Kreisen fanden im Sommer 2025 statt. Bei einem gemeinsamen Treffen der drei Synodalvorstände wurde später beschlossen, den Start des Fusionsprozesses für Januar 2026 vorzuschlagen. Sollte der Plan angenommen werden, könnte sich das Verfahren über drei bis vier Jahre erstrecken – mit weitreichenden Entscheidungen in jeder Phase.

Superintendentin Dr. Ilka Werner argumentiert, dass die heutige Größe des Kirchenkreises Solingen eine eigenständige Zukunft unmöglich mache. Ein Zusammenschluss würde ihrer Ansicht nach den Verwaltungsaufwand verringern und die Effizienz steigern. Der Synodalvorstand betont zudem, dass die Solinger Gemeinden innerhalb der neuen Struktur eine eigenständige regionale Identität bewahren sollen.

Am Samstag stimmt die Synode über die Einleitung des Fusionsverfahrens ab. Zudem wird die Initiative «Klingenkirche 2030» beraten, ein langfristiges Konzept für den Kirchenkreis. Der neu gewählte Oberbürgermeister Solingens, Daniel Flemm, wird die Teilnehmer am Vormittag mit einer Ansprache begrüßen.

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Die Entscheidung über die Fusion wird die Zukunft des Kirchenkreises über Jahre prägen. Bei einer Zustimmung würde der Prozess Anfang 2026 beginnen, mit Solingen als Teil einer gemeinsamen Struktur mit Düsseldorf-Mettmann und Niederberg. Das Ergebnis wird maßgeblich beeinflussen, wie die Kirche künftig Ressourcen verteilt und ihre lokale Präsenz aufrechterhält.

Quelle