08 April 2026, 06:11

Erbstreit der Familie Veltins: Jüngster Bruder scheitert vor Gericht

Ein abgegriffenes Buch mit gelbem Hintergrund und einem Stempel, der "Drummond's State Lottery Office" auf seinem Cover trägt.

Gericht lehnt Prozesskostenhilfe im Erbstreit der Veltins-Brauerei ab - Erbstreit der Familie Veltins: Jüngster Bruder scheitert vor Gericht

Carl Clemens Veltins, der jüngste Bruder im langjährigen Erbstreit der Familie Veltins, hat eine weitere juristische Niederlage erlitten. Das Oberlandesgericht Hamm (OLG) lehnte seinen Antrag auf Prozesskostenhilfe für eine Berufung ab – damit steht sein Anspruch auf einen Anteil am 30-Millionen-Euro-Nachlass der Familie auf der Kippe.

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Im Mittelpunkt des Streits steht der Vorwurf, Veltins habe kurz nach seinem 18. Geburtstag auf seinen gesetzlichen Pflichtteil verzichtet. Später forderte er einen angemessenen Anteil am Erbe seiner Mutter und berief sich darauf, dass ihm für ihre jahrzehntelange Führung des Familienunternehmens eine Entschädigung zustehe.

Das OLG bestätigte das Urteil der Vorinstanz und begründete dies damit, dass seine Berufung aussichtslos sei. Das Landgericht Arnsberg hatte den strittigen Nachlass zuvor auf 30 Millionen Euro geschätzt.

Veltins bleiben nun zwei Wochen, um einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu stellen. Scheitert er damit, muss er die Kosten des Berufungsverfahrens selbst tragen. Die Ablehnung der Prozesskostenhilfe bedeutet einen schweren Rückschlag für Veltins im Erbstreit. Ohne weitere rechtliche Schritte wird das Urteil rechtskräftig – und die Verteilung des 30-Millionen-Nachlasses bleibt für ihn ungeregelt. Seine nächsten Schritte werden entscheiden, ob der Fall weitergeht oder endgültig abgeschlossen wird.

Quelle