Schiedsrichter-Fehler überschatten Bayerns und Leverkusens 1:1 – beide Teams empört
Bernhard Weinhold"In Leben kein Mauersegler": Bayern ärgerlich nach Roter Karte für Diaz - Schiedsrichter-Fehler überschatten Bayerns und Leverkusens 1:1 – beide Teams empört
Bayern München und Bayer Leverkusen beide frustriert nach 1-1 – Schiedsrichter-Entscheidungen sorgen für Ärger
Sowohl der FC Bayern München als auch Bayer Leverkusen zeigten sich enttäuscht nach einem 1-1-Unentschieden, das von umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen überschattet wurde. Schlüsselmomente wie zwei aberkannte Tore und eine umstrittene Rote Karte lösten bei Spielern und Trainern gleichermaßen Wut aus. Am Ende des Spiels standen beide Mannschaften fassungslos vor den Leistungen der Unparteiischen da.
Die Probleme begannen früh: Schon in der 26. Minute wurde Leverkusen-Stürmer Jonathan Tah ein Tor aberkannt. Die Frustration beim FC Bayern wuchs in der 61. Minute weiter, als Harry Kanes Treffer nicht zählte – der Ball hatte zuvor seinen Arm gestreift, als er einen Abwehrversuch von Leverkusens Torhüter Janis Blaswich blockierte. Bayerns Schlüsselfigur Sven Ulreich kritisierte im Nachhinein die Rolle des Videoschiedsrichters bei dieser Entscheidung.
Der Höhepunkt der Kontroversen folgte in der 84. Minute, als Leverkusens Luis Díaz nach einer leichten Kollision mit Blaswich im Strafraum die zweite Gelbe Karte sah und des Feldes verwiesen wurde. Schiedsrichter Christian Dingert gab nach dem Spiel zu, dass die Entscheidung falsch gewesen sei, und räumte gegenüber Bayerns Sportdirektor Max Eberl ein, dass es keinen Platzverweis hätte geben dürfen. Weder die Leverkusen-Spieler noch das Trainerteam um Vincent Kompany und Abwehrchef Tah verstanden die Strafe – beide zeigten sich öffentlich verwirrt.
Bayern hingegen akzeptierte die Rote Karte für Nicolas Jackson in der 42. Minute ohne Widerspruch. Bisher haben weder die UEFA noch die Schiedsrichterkommission des DFB Stellung zu den Vorfällen bezogen. Gegen Dingert wurden keine weiteren Maßnahmen bekannt.
Das 1-1 hinterlässt bei beiden Teams ein bitteres Gefühl wegen der Schiedsrichterleistungen. Dingerts Eingeständnis des Fehlers milderte die Spannungen kaum, und da vonseiten der Verbände keine offizielle Reaktion erfolgte, bleiben die Entscheidungen bestehen. Das Spiel wird wohl weniger wegen des Fußballs als vielmehr wegen der Schiedsrichter-Skandale in Erinnerung bleiben.