Rheinmetall-Tochter repariert Bradley-Panzer für USA und Ukraine mit 31-Millionen-Deal
Ante TextorRheinmetall-Tochter repariert Bradley-Panzer für USA und Ukraine mit 31-Millionen-Deal
American Rheinmetall, US-Tochter des deutschen Rüstungskonzerns, erhält 31-Millionen-Dollar-Auftrag zur Reparatur von Bradley-Schützenpanzern
Die US-amerikanische Niederlassung des deutschen Rüstungsunternehmens Rheinmetall hat einen Auftrag über 31 Millionen US-Dollar für die Instandsetzung von Bradley-Schützenpanzern (Infantry Fighting Vehicles, IFV) erhalten. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen die Begutachtung und Reparatur beschädigter Fahrzeuge, die sowohl von der US-Armee als auch von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Ziel des Projekts ist es, die Reparaturzeiten zu verkürzen und mehr Fahrzeuge einsatzbereit zu halten.
Der neue Auftrag folgt auf einen deutlichen Kursrutsch der Rheinmetall-Aktie im Oktober vergangenen Jahres, als das Unternehmen fast 15 Prozent an Wert verlor. Dennoch sicherte sich der Konzern im selben Monat einen Großauftrag über 222 gepanzerte Mannschaftstransportwagen vom Typ Jackal.
Vergeben wurde der aktuelle Auftrag vom National Center for Manufacturing Sciences (Nationales Zentrum für Fertigungstechnologien). Er zielt darauf ab, effizientere Methoden zur Bewertung und Reparatur von im Kampf beschädigten Bradley-Schützenpanzern zu entwickeln. Durch verbesserte Instandhaltungsprozesse in der Nähe der Einsatzgebiete soll die Ausfallzeit verringert und die Einsatzbereitschaft gesteigert werden.
Die Arbeiten am Projekt laufen bis März 2027. Bis dahin sollen auch die ersten reparierten Bradley-Panzer ausgeliefert werden. Die Initiative unterstützt Fahrzeuge sowohl der US-Armee als auch der ukrainischen Streitkräfte und soll sicherstellen, dass diese länger im Einsatz bleiben können.
Rheinmetalls jüngste wirtschaftliche Entwicklung war von Höhen und Tiefen geprägt: Während der Aktienkurs im Oktober 2023 um fast 15 Prozent einbrach, gab das Unternehmen zeitgleich ein Milliardengeschäft für Jackal-Gepanzertransporter bekannt. Diese Mischung aus Herausforderungen und neuen Aufträgen unterstreicht die anhaltende Rolle des Konzerns in der globalen Rüstungslogistik.
Der 31-Millionen-Dollar-Auftrag hat eine Laufzeit von über drei Jahren, wobei die Reparaturarbeiten noch vor der Frist 2027 beginnen sollen. Schnellere Wartungsprozesse und reduzierte Ausfallzeiten dürften dazu beitragen, dass mehr Bradley-Schützenpanzer im aktiven Dienst bleiben. Das Projekt festigt Rheinmetalls Position in der Unterstützung militärischer Fahrzeuge – trotz der jüngsten Marktschwankungen.






