Rekordkulisse in Krefeld: 8.800 Fans feiern spannenden Saisonauftakt an der Rennbahn
Ferdinand WeimerRekordkulisse in Krefeld: 8.800 Fans feiern spannenden Saisonauftakt an der Rennbahn
Rekordkulisse beim Saisonauftakt in Krefeld: 8.800 Zuschauer an der Stadtwald-Rennbahn
Am Sonntag lockte der Saisonauftakt in Krefeld mit 8.800 Besuchern eine Rekordmenge an die Stadtwald-Rennbahn. Höhepunkt des Tages war das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe-III-Rennen, das erste große Kräftemessen der Dreijährigen in diesem Jahr. Eine Aktion der Sparkasse Krefeld, bei der Eintrittskarten kostenlos verteilt wurden, sorgte für volle Ränge bei dem acht Rennen umfassenden Programm.
Im Mittelpunkt stand der "Great Business Banking Cup – Dr.-Busch-Gedächtnisrennen", das prestigeträchtigste Rennen des Tages. Über die Distanz von 1.700 Metern lieferten sich Asker und Loucas ein packendes Finale. Asker, trainiert von Waldemar Hickst und geritten von René Piechulek, setzte sich im Fotofinish mit einem Kopf Vorsprung durch. Der dreijährige Hengst im Besitz von Denis Cengiz trotzte einer Quote von 12,1:1 und feierte als drittgrößter Außenseiter den Sieg.
Der Triumph von Asker bedeutete für die Besitzer Henk Grewe und Leon Wolff den zweiten Erfolg in Folge – bereits 2024 hatten sie mit Namaron gesiegt. Commander's Intent, trainiert von George Scott und geritten von Thore Hammer-Hansen, belegte Platz drei. Der amtierende Champion-Jockey der vergangenen zwei Jahre, Hammer-Hansen, steuerte im Laufe des Tages drei weitere Siege bei.
In einem weiteren Rennen sicherte sich Many A Year den Sieg im mit 10.000 Euro dotierten "rudi-Immobilien-Rennen". Das von Kim-Lynn Nakelski trainierte und von Matthew Sebastian Johnson gerittene Pferd überzeugte mit einer starken Leistung. Bis zum Ende des Renntags summierte sich das Wettumsatzvolumen auf 252.878 Euro.
Mit einer ausverkauften Tribüne und starken Wetteinnahmen endete der Renntag auf einem Hoch. Askers überraschender Sieg im Gruppe-III-Rennen setzte früh in der Saison ein Ausrufezeichen und unterstrich einmal mehr den Stellenwert Krefelds als feste Größe im deutschen Galopprennsport.






