Razzien in Münster: Sozialbetrug, Waffenfunde und 87.000 Euro Bargeld beschlagnahmt
Ferdinand WeimerRazzien in Münster: Sozialbetrug, Waffenfunde und 87.000 Euro Bargeld beschlagnahmt
Die Staatsanwaltschaft Münster hat Durchsuchungen in Münster und Senden durchgeführt. Ein 33-jähriger Mann wurde als Hauptverdächtiger in einem Fall mit nicht angemeldeten Mitarbeitern und unbezahlten Sozialversicherungsbeiträgen festgenommen. Ein zweiter Verdächtiger, 61 Jahre alt, wurde ebenfalls in Untersuchungshaft genommen, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Die Behörden durchsuchten im Rahmen der Ermittlungen mehrere Objekte. Das Hauptzollamt Münster beschlagnahmte während der Aktion 38.300 Euro in bar. Weitere 12.300 Euro wurden bei dem 61-Jährigen zu Hause gefunden, der als rechte Hand des Hauptverdächtigen galt.
Die Ermittler entdeckten zudem mehrere illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um funktionsfähige Kriegswaffen aus vergangenen Zeiten handelt. Ein Fahrzeug wurde im Rahmen einer Vermögenssicherung beschlagnahmt, und aus einem Bankschließfach wurden 26.000 Euro in bar sichergestellt.
Dem 33-jährigen Verdächtigen wird vorgeworfen, ein Bauunternehmen geführt zu haben, ohne Mitarbeiter bei der Sozialversicherung anzumelden. Zudem soll er keine Beiträge an die Berufsgenossenschaften abgeführt haben. Beide Männer befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Bei den Razzien wurden Bargeld, Schusswaffen und ein Fahrzeug beschlagnahmt. Den Verdächtigen drohen schwere Vorwürfe wegen Verstößen gegen das Arbeitsrecht sowie wegen illegalen Waffenbesitzes. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Münster laufen noch.
