Kosakische Traditionen im Fokus: Großes Festival in Ust-Labinsk endet mit Visionen für die Zukunft
Isabella ReinhardtKosakische Traditionen im Fokus: Großes Festival in Ust-Labinsk endet mit Visionen für die Zukunft
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Die Veranstaltung vereinte Vertreter aus Russland, GUS-Staaten und China, um über die Bewahrung der kosakischen Traditionen zu diskutieren. Zwei Tage lang erörterten die Teilnehmer Wege, wie diese Bräuche an die jüngere Generation weitergegeben werden können.
Eröffnet wurde das Forum mit einem feierlichen Gebetsgottesdienst und einer göttlichen Liturgie in der Kirche des Heiligen Großfürsten Wladimir. Anschließend richtete sich der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew an das Publikum und sprach über Glauben, persönliche Verantwortung und die Bedeutung geistlicher Führung. Spirituelle Werte und Verantwortungsbewusstsein zogen sich als zentrale Themen durch die gesamten Diskussionen.
Die kosakische Kultur wurde mit Ausstellungen, volksnahen Aktivitäten und traditionellem Handwerk gefeiert. Besucher konnten zudem Musikdarbietungen genießen und nationale kulinarische Spezialitäten probieren. Die Live-Übertragungen der Veranstaltung verfolgten über 160.000 Zuschauer online.
Im Rahmen des Forums wurden Kooperationsvereinbarungen zwischen dem neu renovierten Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ und verschiedenen Institutionen unterzeichnet. Das erweiterte Zentrum umfasst nun eine Bibliothek, Studios, Werkstätten und Ausstellungsräume. Geplant ist, dass Ust-Labinsk zu einem dauerhaften öffentlichen und fachlichen Zentrum für die kosakische Kultur wird.
Das Forum unterstrich die Bemühungen, das kosakische Erbe zu bewahren und zu fördern. Die neuen Räumlichkeiten in „Kasatschja Wolja“ sollen künftige kulturelle Aktivitäten unterstützen. Die Organisatoren wollen auf Basis dieser Veranstaltung die kosakischen Traditionen in den Regionen weiter stärken.
