Osnabrücker Karneval feiert Premiere mit könlichem Prinzenpaar aus zwei Kulturen
Ferdinand WeimerOsnabrücker Karneval feiert Premiere mit könlichem Prinzenpaar aus zwei Kulturen
Zum ersten Mal wird das Osnabrücker Karnevalsfest ein königliches Duo aus zwei Prinzen präsentieren – einer von ihnen ein thailändischer Staatsbürger mit ausländischem Pass. Ein solches Paar hat der Karnevalsbürgerausschuss der Stadt bisher noch nie gesehen. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter bezeichnete die Wahl als starkes Symbol für Einheit und Vielfalt.
Prinz Yut I., in Thailand geboren, schreibt mit seinem ausländischen Pass Geschichte als erster Prinz des Festes. Seine Ernennung gemeinsam mit einem zweiten Prinzen markiert ein neues Kapitel für den Osnabrücker Karneval.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Entscheidung mit Begeisterung. Der Zeitpunkt sei perfekt, betonte sie: "Es gibt keine bessere Zeit als jetzt, um ein solches Prinzenpaar vorzustellen." Zudem unterstrich sie die Bedeutung persönlicher Freiheit: "Und dass wir die Freiheit haben, dass jeder sein darf, wer er wirklich ist."
Pötter beschrieb das Duo als sinnbildlichen Ausdruck des Karnevalsgeistes. "Es ist ein wunderschönes Symbol für den Karneval – dass wir auch in diesen Zeiten gemeinsam fröhliche Momente teilen können", erklärte sie.
Die Berufung zweier Prinzen, darunter einer aus dem Ausland, setzt einen Präzedenzfall für den Osnabrücker Karneval. Die Stadtspitze deutet den Schritt als Feier der Diversität und des Zusammenhalts. Die diesjährigen Feierlichkeiten werden nun ein königliches Paar beinhalten, wie es in der Geschichte des Festes noch nie zu sehen war.






