Neue Radschnellverbindung RS7 verkürzt Strecke zwischen Bottrop und Gladbeck deutlich
Ferdinand WeimerNeue Radschnellverbindung RS7 verkürzt Strecke zwischen Bottrop und Gladbeck deutlich
Zwischen Bottrop und Gladbeck entsteht eine neue Radroute. Der erste Abschnitt der Radschnellverbindung Ruhr-Mitte (RS7) befindet sich im Bau und soll bis zum nächsten Jahr fertiggestellt werden. Nach der Vollendung wird die Strecke fast die Hälfte der Distanz zwischen den beiden Städten abdecken.
Aktuell entsteht ein drei Kilometer langer Abschnitt entlang einer alten Bahntrasse. Dieser führt vom Bottroper Stadtzentrum bis zum Fuß der Halde Beckstraße. Die Route wird über eine vier Meter breite asphaltierte Fahrbahn und eine durchgehende Beleuchtung für mehr Sicherheit verfügen.
Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro, wobei 90 Prozent vom Land getragen werden. Kürzlich besichtigten Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, sein Stellvertreter Klaus Müller sowie Gladbecks Bürgermeisterin Bettina Weist die Baustelle. Alle drei zeigten sich zufrieden mit dem Baufortschritt.
Nach der Fertigstellung wird dieser Abschnitt an die bestehende Radschnellverbindung Ruhr (RS1) anschließen. Allerdings müssen noch weitere zehn Kilometer bis nach Gladbeck-Ellinghorst gebaut werden. Die gesamte Strecke soll bis 2030 fertiggestellt sein.
Die fertige Verbindung wird Teil der größeren Radschnellverbindung Ruhr-Mitte (RS7) sein. Sie schafft eine direkte Verbindung zwischen Bottrop und Gladbeck und verbessert gleichzeitig die Anbindung an das überregionale Radwegenetz. Allein die erste Phase wird die aktuelle Distanz zwischen den beiden Städten nahezu halbieren.






