07 April 2026, 18:14

Münster senkt Emissionen um 37 Prozent – doch das CO₂-Budget ist fast aufgebraucht

Eine Liniengrafik, die die monatliche Solarstromerzeugung in den Vereinigten Staaten zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Münster senkt Emissionen um 37 Prozent – doch das CO₂-Budget ist fast aufgebraucht

Münster hat stetige Fortschritte bei der Reduzierung von Emissionen und dem Ausbau erneuerbarer Energien gemacht. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat die Stadt ihre Treibhausgasemissionen um 37 Prozent gesenkt, während gleichzeitig die Solarkapazitäten ausgebaut wurden. Doch die Stadtverwaltung warnt: Das verbleibende CO₂-Budget, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, ist nahezu aufgebraucht.

Seit 1990 haben sich die Pro-Kopf-Emissionen in Münster halbiert. Der gesamte Treibhausgasausstoß liegt derzeit bei 63 Prozent des Niveaus von 1990 – ein Rückgang um 37 Prozent. Allein in den Jahren 2023 und 2024 sanken die CO₂-Emissionen um 140.000 Tonnen, sodass die Gesamtmenge nun bei 1,65 Millionen Tonnen liegt.

Auch der Energieverbrauch ist gesunken: Der Verbrauch liegt 15 Prozent unter dem Wert von 1990. Erneuerbare Energien decken mittlerweile etwa 24 Prozent des Strombedarfs der Stadt. Besonders die Solarkraft hat sich rasant ausgeweitet, vor allem auf Wohngebäuden. In den letzten vier Jahren wurde genauso viel Photovoltaik-Leistung installiert wie in den beiden vorherigen Jahrzehnten zusammen.

Trotz dieser Erfolge ist das verbleibende CO₂-Budget Münsters, um die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, fast erschöpft. Die Stadtspitze prüft nun, welche Maßnahmen in ihrem Einflussbereich den Übergang zur Klimaneutralität beschleunigen könnten.

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Die Emissionen in Münster sind seit 1990 deutlich gesunken, und der Ausbau erneuerbarer Energien hat an Fahrt gewonnen. Doch der Druck wächst, schneller zu handeln, da das CO₂-Budget schwindet. Die Verantwortlichen suchen weiterhin nach Wegen, die Klimaziele mit den vorhandenen Mitteln zu erreichen.

Quelle