Mönchengladbach plant riesigen E-Bus-Betriebshof für klimaneutrale Zukunft bis 2030
Bernhard WeinholdMönchengladbach plant riesigen E-Bus-Betriebshof für klimaneutrale Zukunft bis 2030
Mönchengladbach treibt die Pläne für ein großes gemeinsames E-Bus-Betriebshof mit Viersen voran. Das auf einem 96.200 Quadratmeter großen Gelände geplante Projekt soll die Stadt bei ihrem Ziel unterstützen, bis 2030 eine vollständig elektrisch betriebene Busflotte zu realisieren. Noch in diesem Monat werden Beamte die Entwurfpläne bei einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen.
Der neue Betriebshof wird als zentraler Knotenpunkt für bis zu 260 Elektrobusse dienen und bietet Stellplätze, Ladestationen, Werkstätten sowie Verwaltungsbüros. Bis zu 120 Busse können gleichzeitig auf dem Gelände geladen werden. Zudem reserviert die Stadt etwa 20 Prozent der Fläche als natürlichen Lebensraum.
Das Vorhaben folgt der Übernahme der ehemaligen Niederrhein-Kaserne durch die Niederrheinische Energie und Wasser (NEW) zu Beginn dieses Jahres. Aktuell laufen zwei Bebauungsplanverfahren: Nr. 812/N für den Betriebshof selbst und Nr. 819/N zur Erweiterung eines angrenzenden Betriebsgeländes nördlich der Autobahn A 61, das künftig Recycling- und Serviceeinrichtungen beherbergen soll.
Anwohner können die Entwurfpläne am Dienstag, den 24. März, um 18 Uhr im Rheydter Rathaus einsehen. Interessierte müssen sich bis Sonntag, den 22. März, per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch während der Dienstzeiten anmelden. Die Planunterlagen stehen zudem vom 25. März bis 24. April online sowie vor Ort zur Einsicht bereit.
Der Betriebshof markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Umstellung der Mönchengladbacher Busflotte auf Elektroantrieb bis 2030. Vor den endgültigen Entscheidungen wird die öffentliche Meinung eingeholt. Die Stadt strebt an, in dem Projekt Verkehrsbedürfnisse mit dem Umweltschutz in Einklang zu bringen.