17 April 2026, 10:11

Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro – was das für Arbeitnehmer bedeutet

Plakat mit Dollarnoten-Abbildung und Text 'Es ist an der Zeit, Lohnlücken zu schließen, Männer machen den ganzen Dollar'

Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro – was das für Arbeitnehmer bedeutet

Mindestlohn in Deutschland steigt in den kommenden Jahren weiter an

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Ab Januar 2026 erhalten Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 13,90 Euro pro Stunde, bevor der gesetzliche Mindestlohn 2027 auf 14,60 Euro steigt. Die Erhöhungen betreffen Millionen Beschäftigte im ganzen Land.

Die geplanten Anpassungen sind Teil einer Reihe schrittweiser Erhöhungen. Bereits 2025 könnten bis zu 6,6 Millionen Menschen von einem höheren Lohn profitieren, wenn der Mindestlohn steigt. 2026 klettert er dann auf 13,90 Euro, bevor er im Folgejahr auf 14,60 Euro angehoben wird.

Eine Studie zeigt, dass eine Erhöhung des Mindestlohns um 10 Prozent die Verbraucherpreise typischerweise um 6,8 bis 7,8 Prozent steigen lässt. Einige Unternehmen bereiten sich bereits auf die Änderungen vor. Eine Friseurin in Lünen, Nordrhein-Westfalen, plant etwa, die Servicekosten um 4 bis 6 Prozent zu erhöhen, um die höheren Lohnkosten auszugleichen.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks begrüßt die Entwicklung. Die für 2026 und 2027 vorgesehenen Erhöhungen bezeichnete der Verband als "ausgewogen und für die Branche tragbar".

Die schrittweisen Anpassungen werden in den nächsten drei Jahren zu höheren Einkommen für Geringverdiener führen. Arbeitgeber könnten jedoch die Preise anpassen, um die zusätzlichen Lohnkosten zu decken. Die Änderungen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, die Löhne an die Lebenshaltungskosten in Deutschland anzupassen.

Quelle