Lufthansa behält Inlandsstrecken nach Steuersenkung der Bundesregierung
Ferdinand WeimerLufthansa behält Inlandsstrecken nach Steuersenkung der Bundesregierung
Lufthansa hat ihre Pläne gestrichen, mehrere Inlandsstrecken stillzulegen, nachdem die Bundesregierung die Luftverkehrsteuer gesenkt hat. Die Fluggesellschaft wird nun Verbindungen beibehalten, die zuvor wegen steigender Kosten auf der Kippe standen.
Die Entscheidung fällt im Rahmen des Sommerflugplans und sichert wichtige Verbindungen für Passagiere.
Durch den Schritt der Ampelkoalition, die Luftverkehrsteuer zu reduzieren, kann Lufthansa nun Strecken weiterbetreiben, deren Streichung bereits in Erwägung gezogen worden war. Hohe Betriebskosten hatten einige Verbindungen bedroht, doch die Steuerentlastung entlastet die Airline finanziell.
Zu den erhaltenen Strecken gehört die Verbindung München–Münster/Osnabrück. Diese und weitere Verbindungen werden wie geplant weitergeführt. Die Fluggesellschaft hat keine zusätzlichen Streichungen im Inlandsverkehr für die kommende Saison angekündigt.
Wie viele Flüge Lufthansa seit 2020 aus Kostengünden bereits eingestellt hat, wurde nicht genau beziffert. Die aktuelle Kehrtwende in der Strategie bedeutet jedoch eine Verbesserung des Angebots für Reisende innerhalb Deutschlands.
Der Sommerflugplan wird nun ohne weitere innerdeutsche Streichungen umgesetzt. Passagiere können weiterhin Strecken wie München–Münster/Osnabrück buchen, die vor der Schließung standen. Die Steuersenkung hat Lufthansa direkt in die Lage versetzt, diese Verbindungen aufrechtzuerhalten.






