Langenfeld verschärft Bauschutt-Regeln am Wertstoffhof Hansastraße
Ferdinand WeimerLangenfeld verschärft Bauschutt-Regeln am Wertstoffhof Hansastraße
Striktere Annahmegrenzen für Bauschutt auf dem Wertstoffhof Hansastraße in Langenfeld
Der Wertstoffhof der Stadt an der Hansastraße in Langenfeld hat schärfere Beschränkungen für Bauschutt und Abbruchmaterial eingeführt. Grund sind steigende Entsorgungskosten, die zu den neuen Regelungen geführt haben. Künftig dürfen Anwohner pro Anlieferung nur noch maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt am Standort Hansastraße abgeben. Jeder Besuch kostet eine Gebühr von 8,00 Euro.
Zugelassene Materialien sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toilettenkeramik sowie Dachziegel. Ebenfalls erlaubt sind Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan und Gartenartikel aus Ton oder Terrakotta wie Blumentöpfe und Pflanzkübel. Nicht angenommen werden hingegen Gipskartonplatten, Gasbetonsteine sowie gemischter Abbruchschutt wie Fenster oder Türen.
Für größere Mengen bietet die Deponie Immigrath im Kreisgebiet die Entsorgung zu 5,00 Euro pro Kofferraumladung an. Auch private Entsorgungsfirmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Materialien gegen Gebühr entgegen.
Mit den Änderungen soll den wachsenden Entsorgungskosten begegnet werden. Anwohner mit mehr als zwei Eimern Bauschutt müssen künftig die Kreisdeponie oder andere zugelassene Entsorger nutzen. Das neue System soll den Standort Hansastraße wirtschaftlich betreibbar halten und gleichzeitig die Kosten im Griff behalten.
