03 May 2026, 16:09

Kubicki will FDP mit Klartext und Charme zurück an die Spitze führen

Schwarz-weiß-Fotografie von Adolf Hitler in einem schwarzen Anzug und weißem Hemd, der vor einer Menge steht und auf der Titelseite einer deutschen Zeitung mit der Schlagzeile "Adolf Hitler - Der Erste Soldat Feines Volkes." zu sehen ist.

Kubicki will FDP mit Klartext und Charme zurück an die Spitze führen

Wolfgang Kubicki, stellvertretender Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), behauptet, seine Kandidatur habe das Glück der Partei wiederbelebt. Nach einem Jahr, in dem die FDP aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden sei, habe sie innerhalb von nur drei Wochen wieder an Aufmerksamkeit gewonnen. Sein Ziel ist klar: Die Umfragewerte der Partei bis zum nächsten Mai deutlich über fünf Prozent steigen zu lassen.

Den jüngsten Aufschwung der FDP führt Kubicki direkt auf seinen Wahlkampf zurück. Die Partei sei im vergangenen Jahr fast vollständig aus der öffentlichen Debatte verschwunden, doch nun habe sie ein Comeback erlebt. Selbst Kritiker, so Kubicki, würden ihn letztlich unterstützen, denn ihr gemeinsames Ziel sei der Erfolg der FDP.

Seine Auftritte ziehen begeisterte Zuschauer an, doch er vermutet, dass deren Reaktion weniger mit seinen konkreten politischen Inhalten zu tun habe als vielmehr mit einem Gefühl, das sie mit ihm verbinden. Obwohl er oft als „derjenige, der Klartext redet“ bezeichnet wird, lehnt Kubicki diese Beschreibung ab.

In Nordrhein-Westfalen pflegt Kubicki ein enges Arbeitsverhältnis mit dem Landesvorsitzenden Henning Höne. Er betont, es gebe keinerlei Konflikte zwischen ihnen, und unterstützt Hönes Rolle als Chef des größten FDP-Landesverbands aktiv. Kubickis Strategie zielt darauf ab, Höne zu stärken – nicht zu untergraben.

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Für die Zukunft plant Kubicki, die Führung der FDP auf dem Bundesparteitag Ende Mai zu sichern. Politische Gegner und weite Teile der Medien hielten die Wiederbelebung der Partei mittlerweile für realistisch, so Kubicki.

Sein Wahlkampf hat die FDP nach einem ruhigen Jahr zurück auf die Erfolgsspur gebracht. Mit seiner Kandidatur und seinen öffentlichen Auftritten hat er neues Interesse an der Partei geweckt. Die nächste Bewährungsprobe wird sein, ob dieser Schwung bis zum nächsten Frühjahr in bessere Umfragewerte umgemünzt werden kann.

Quelle