03 May 2026, 00:16

KSI in der Kritik: Gewalt-Witz über schwangere Frauen löst Empörung aus

Drei schwangere Frauen, die lächeln und eine ein Baby hält, vor einem hellen weißen Hintergrund.

KSI in der Kritik: Gewalt-Witz über schwangere Frauen löst Empörung aus

Der YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt, nachdem ein altes Video aufgetaucht ist, in dem er einen gewalttätigen Witz über schwangere Frauen macht. Der Clip, der ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde, löste diese Woche erneut Empörung aus – Aktivisten gegen häusliche Gewalt verurteilten seine Äußerungen als inakzeptabel. Die Kontroverse folgt auf eine separate Welle der Kritik Anfang 2023, als KSI wegen einer rassistischen Bemerkung in einem seiner Parodie-Videos in die Schusslinie geriet.

In dem inzwischen gelöschten Video ist zu sehen, wie KSI – mit bürgerlichem Namen Olajide William Olatunji – auf den Rat seiner Mutter zu sicherem Sex reagiert. Als sie ihn daran erinnert, ein Kondom zu benutzen, antwortet er: „Wenn sie schwanger wird, boxe ich einfach das Baby raus.“ Die fast ein Jahrzehnt alte Aussage zog scharfe Verurteilung von Organisationen wie Women’s Aid nach sich.

Eine Sprecherin der Hilfsorganisation erklärte: „Solche Kommentare sind niemals akzeptabel – selbst wenn sie als Witz gemeint sind. Schwangere Frauen sind einem besonders hohen Risiko häuslicher Gewalt ausgesetzt, daher sind Witze, die Gewalt verharmlosen, zutiefst schädlich.“ Eine KSI-nahe Quelle behauptet, er bereue die Aufnahmen heute und räume ein, seine Wortwahl sei „dumm und falsch“ gewesen.

KSI wurde zunächst als Mitglied der YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt, bevor er Juror bei Britain’s Got Talent wurde. Die aktuelle Kontroverse kommt nur Monate, nachdem er 2023 eine Social-Media-Pause ankündigte – ausgelöst durch Kritik an einer rassistischen Äußerung in einem anderen Video.

Der wiederaufgetauchte Clip stellt KSI erneut in die öffentliche Kritik, während Aktivisten betonen, dass gewalttätige „Witze“ – selbst wenn sie Jahre zurückliegen – langfristigen Schaden anrichten können. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Skandalen um den 31-Jährigen ein, dessen Karriere von Online-Inhalten über Musik bis hin zum Mainstream-Fernsehen reicht. Bisher gab es weder von KSI noch von seinen Vertretern eine weitere Stellungnahme.

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