16 April 2026, 04:11

Kölner Seilbahn soll ÖPNV-Lücken schließen – und das klimaneutral

Graffiti an einem Zug mit sichtbaren Seilen im Vordergrund und Häusern mit Fenstern im Hintergrund.

Kölner Seilbahn soll ÖPNV-Lücken schließen – und das klimaneutral

Kölner Seilbahn könnte bald Teil des ÖPNV-Netzes werden

Eine geplante Seilbahn könnte schon bald das öffentliche Verkehrsnetz in Köln ergänzen. Eine Studie aus dem Jahr 2023 bestätigte, dass das Vorhaben machbar ist und eine klimafreundliche Lösung bietet, um Lücken im bestehenden Angebot zu schließen. Das Projekt würde voraussichtlich 125 Millionen Euro kosten und könnte bei einer Genehmigung zügig umgesetzt werden.

Die neue Seilbahn würde mit einer konstanten Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde verkehren und Stadtteile verbinden, die derzeit nur unzureichend an den Nahverkehr angebunden sind. Im Gegensatz zum U-Bahn-Bau würde der Bau der Anlage deutlich weniger Emissionen verursachen – und die Seilbahn selbst würde völlig emissionsfrei betrieben.

Ziel des Projekts ist es, bisher vernachlässigte Gebiete anzubinden und dabei Busse, Straßenbahnen und Züge zu ergänzen. Eine endgültige Entscheidung wird jedoch erst nach den Kommunalwahlen 2027 fallen. Erst dann wird der Kölner Stadtrat über eine mögliche Umsetzung abstimmen.

Bei grünem Licht ließe sich die Seilbahn schneller realisieren als klassische Infrastrukturprojekte. Befürworter argumentieren, dass sie neue Stadtteile erschließen und gleichzeitig Verkehr sowie Umweltbelastung verringern würde.

Bis mindestens 2027 bleibt der Seilbahn-Plan in der Prüfung. Bei einer Genehmigung würde sie eine neue, emissionsfreie Option für den Kölner Nahverkehr bieten. Die Investition von 125 Millionen Euro könnte nicht nur Lücken im Netz schließen, sondern auch die CO₂-Emissionen durch Baumaßnahmen deutlich reduzieren.

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