Kinder kontrollieren Autofahrer: Mönchengladbacher Verkehrssicherheitsaktion zeigt Wirkung
Ferdinand WeimerKinder kontrollieren Autofahrer: Mönchengladbacher Verkehrssicherheitsaktion zeigt Wirkung
Mönchengladbacher Polizei führt einwöchige Verkehrssicherheitsaktion durch
Vom 11. bis 18. Juni führte die Polizei Mönchengladbach eine einwöchige Kampagne zur Verkehrssicherheit durch. Schülerinnen und Schüler aus örtlichen Grundschulen unterstützten die Verkehrsbeamten bei der Geschwindigkeitsüberwachung in der Nähe ihrer Schulen. Ziel der Initiative war es, ein sicheres und rücksichtsvolles Fahrverhalten – insbesondere im Umfeld von Bildungseinrichtungen – zu fördern.
Im Rahmen der Aktion kontrollierten Kinder aus drei Schulen die Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Fahrzeuge. Am 13. Juni beobachteten Viertklässler der Günhovener Grundschule 163 Fahrzeuge: 112 Autofahrer erhielten Dankeskarten, während 46 eine Verwarnung wegen leichter Geschwindigkeitsüberschreitung bekamen.
Am 16. Juni überprüften Zweitklässler der KGS Bell 122 Fahrzeuge. Sie verteilten 104 Dankeskarten und sprachen 18 Fahrern eine Verwarnung aus. Einen Tag später kontrollierten Zweitklässler der katholischen Grundschule Untereicken 96 Fahrzeuge – 87 Fahrer erhielten eine Dankeskarte, neun eine Verwarnung.
Autofahrer, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielten, bekamen von den Kindern eine Anerkennungskarte überreicht. Wer leicht zu schnell unterwegs war, erhielt eine Verwarnung und ein kurzes Gespräch mit der Polizei. Die Kampagne sollte besonders in der Nähe von Schulen und Kitas für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen.
Die Polizei bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement. Man hofft, dass die Aktion nachhaltige Wirkung zeigt und das Verkehrsverhalten in der Region langfristig sicherer macht. Davon profitieren letztlich alle Verkehrsteilnehmer – durch entspannteres und aufmerksameres Fahren im Schulumfeld.
