Kamp-Lintfort setzt trotz sinkender Geburten auf Kita-Ausbau und schafft 110 neue Plätze
Isabella ReinhardtKamp-Lintfort setzt trotz sinkender Geburten auf Kita-Ausbau und schafft 110 neue Plätze
Kamp-Lintfort baut Kita-Angebot trotz sinkender Geburtenzahlen massiv aus
Trotz eines landesweiten Rückgangs der Geburtenraten hat Kamp-Lintfort den Ausbau seiner Kinderbetreuung erfolgreich vorangetrieben. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen bleibt in der Stadt hoch – Grund genug für neue Investitionen und Modernisierungen. Mit der jüngsten Erweiterung des Familienzentrums Wirbelwind ist nun die letzte Phase des aktuellen Ausbauprogramms abgeschlossen.
Die Kita Wirbelwind in der Vinnstraße wurde um einen Neubau für rund 3,5 Millionen Euro erweitert. Dadurch entstanden Platz für drei zusätzliche Gruppen, sodass nun insgesamt sechs Betreuungsgruppen zur Verfügung stehen. Aktuell werden hier etwa 110 Kinder betreut, darunter rund 25 unter drei Jahren.
Noch vor dem Ausbau mussten aufgrund der steigenden Nachfrage zwei Gruppen in provisorische Containergebäude ausweichen. Die Stadt hatte bereits zuvor in den Ausbau der Betreuungsinfrastruktur investiert – etwa durch Sanierungen bestehender Einrichtungen sowie Neubauten wie die Kita Weltbummler am Bismarckplatz und in der Nähe des Volksparks an der Franzstraße.
Auch freie Träger, darunter Kirchengemeinden, haben durch zusätzliche Angebote zur Entlastung beigetragen. Mit der Fertigstellung der Erweiterung ist der Wirbelwind nun eine der größten Kindertageseinrichtungen in Kamp-Lintfort.
Das Familienzentrum Wirbelwind bildet heute einen zentralen Baustein im Kita-Netz der Stadt. Das 3,5-Millionen-Projekt schafft dringend benötigte Plätze für die Kleinsten und trägt dazu bei, den anhaltend hohen Bedarf zu decken. Kamp-Lintfort bleibt damit weiter auf Kurs, um Familien durch moderne und bedarfsgerechte Betreuungsangebote zu unterstützen.






