Ibbenbürens Stadtrat bekommt nach der Kommunalwahl 2025 ein neues Gesicht
Ante TextorIbbenbürens Stadtrat bekommt nach der Kommunalwahl 2025 ein neues Gesicht
Der Stadtrat von Ibbenbüren begrüßt nach den Kommunalwahlen 2025 eine neue Zusammensetzung. Kürzlich wurden fünfzehn ausscheidende Mitglieder für ihr langjähriges Engagement geehrt. Die aktuellen Wahlergebnisse zeigen Verschiebungen in der politischen Repräsentation: Die CDU konnte an Zustimmung gewinnen, während die SPD leichte Verluste verzeichnet.
Zu den ausscheidenden Ratsmitgliedern zählen langgediente Politiker wie Gisela Köster, die ihr Mandat vom 17. Oktober 1994 bis zum 31. Oktober 2025 innehatte. Zudem wirkte sie von 1994 bis 2019 als stellvertretende Bürgermeisterin. Ein weiterer Veteran, Peter Dierkes, war vom 1. Oktober 1999 bis zum 31. Oktober 2025 im Rat vertreten. Andere, wie Andreas Sante, stießen zwar später dazu, brachten es aber ebenfalls auf über ein Jahrzehnt Engagement – sein Mandat begann am 1. Januar 2013.
Christoph Boll und Uwe Wobben traten ihre Ämter am 21. Oktober 2009 an und blieben bis zur jüngsten Wahl im Rat. Werner Dresselhaus und Alfred Bosse folgten am 1. Juni 2014, während Richard Frank am 1. November 2020 hinzukam. Dagmar Christmann, die jüngste Neuzugängin, war vom 4. März 2022 bis zur Neuaufstellung des Rates aktiv.
Der neue 44-köpfige Stadtrat setzt sich nun aus 18 CDU-Mitgliedern zusammen – ein Zuwachs gegenüber den Vorjahren –, die 39,5 Prozent der Stimmen erhielten (ein Plus von 3,4 Prozentpunkten). Die SPD stellt 14 Abgeordnete bei 32,6 Prozent (ein Minus von 0,5 Punkten). Die Grünen kommen auf 4 Sitze (10,0 Prozent), die Linke auf 3 Sitze (7,0 Prozent) und die unabhängige Wählergruppe IFI ebenfalls auf 3 Sitze (6,1 Prozent). Die FDP komplettiert den Rat mit 2 Mandaten (4,3 Prozent).
Die Wahlergebnisse markieren eine deutliche Verschiebung in Ibbenbürens politischem Gefüge, mit einer gestärkten Position der CDU. Die ausscheidenden Mitglieder, teilweise mit jahrzehntelanger Erfahrung, haben ihre Aufgaben nun an die neu gewählten Vertreter übergeben. Die aktualisierte Zusammensetzung des Rates wird die lokalen Entscheidungen in der kommenden Legislaturperiode prägen.






