"Höhle der Löwen": Maschmeyer verlässt wütend das Studio – doch dann investiert er doch
Bernhard WeinholdMaschmeyers wütziger Studio-Austritt - "Höhle der Löwen": Maschmeyer verlässt wütend das Studio – doch dann investiert er doch
Die neueste Folge von "Die Höhle der Löwen" wurde am Montag um 20:15 Uhr auf VOX und RTL+ ausgestrahlt. Fünf Start-ups präsentierten ihre Ideen vor den Investor:innen – mit abgeschlossenen Deals und aufkeimenden Spannungen. Ein Höhepunkt war ein hitziger Moment, als Carsten Maschmeyer mitten in einem Pitch das Studio verließ.
Die Folge bot eine bunte Palette an Produkten – von innovativen Snacks bis hin zu technologischen Lösungen für mehr Barrierefreiheit. Manche Gründer:innen sicherten sich Investitionen, andere mussten sich harte Fragen zu ihren Geschäftsmodellen gefallen lassen.
Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst stellten "KassenKompass" vor, ein Online-Tool, das Nutzer:innen dabei hilft, Krankenkassen zu vergleichen und mögliche Ersparnisse zu berechnen. Ihr Pitch überzeugte Maschmeyer, der sich mit 300.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile einbrachte. Zuvor hatte er jedoch während einer anderen Präsentation den Raum verlassen und die Idee von Versicherungsmaklern als attraktiver bewertet als das aktuelle Angebot.
Linus Walden, Max Winkler und Dyveke Walden präsentierten "Touchprint", einen Service, der Fotos für blinde Menschen ertastbar macht. Sie forderten 200.000 Euro für zehn Prozent der Anteile, doch die Investor:innen kritisierten die hohe Bewertung und die Tatsache, dass die ursprüngliche Ideengeberin nicht im Unternehmen aktiv ist.
Auch kulinarische Innovationen standen im Fokus. Daniel Stadtmann, Dr. Peter Stiller und Gregor Schleicher warben mit "Whacky" für proteinreiche Rindfleisch-Sticks, die sich vor allem an Sportler:innen richten. Laura Walter und Tatjana Peters brachten "Sheers" auf den Markt, eine Rum-Marke, die als "der erste Rum für Frauen" beworben wird. Bruno Stein und Martin Emmrichs "Coby's", ein Instant-Kaffeesirup, geriet unter Druck, als Maschmeyer aufdeckte, dass die behauptete Million Instagram-Follower nicht dem Produkt, sondern einem globalen Kaffee-Kanal gehörten.
Weitere Start-ups waren "little Biker", eine gepolsterte Weste mit Griff für Kinder, die Radfahren oder Skaten lernen, sowie "Boller Battle", ein Wettkampf-Konzept rund um Essen. Zudem wurden zwei hundebezogene Produkte vorgestellt: "BOGGL" aus Dortmund und "Davy Barkmo" aus Winnenden, beide mit leckbasierten Fütterungslösungen. Abgerundet wurde die Runde von "Tanera Skin", einem Pflegeprodukt, und "Drum Revolution", einer Innovation im Schlagzeugbereich.
Nicht alle Pitches endeten mit einem Deal. Einige Gründer:innen gingen leer aus, nachdem Investor:innen Marktpotenzial oder Transparenz infrage stellten.
Am Ende stand eine bestätigte Investition in "KassenKompass" und mehrere abgelehnte Angebote. Carsten Maschmeyers abruptes Verlassen des Studios und sein späterer Deal zeigten die Höhen und Tiefen des Pitch-Prozesses. Die nächste Folge wird zeigen, ob andere Start-ups die nötige Unterstützung erhalten.






