Hamm übertrifft digitale Bildungsziele mit Millioneninvestitionen in Schulen
Ferdinand WeimerHamm übertrifft digitale Bildungsziele mit Millioneninvestitionen in Schulen
Die Stadt Hamm hat die Ziele ihres Medienentwicklungsplans (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich übertroffen. Schulen profitieren nun von einer modernen digitalen Infrastruktur, die fortschrittliche Lehrmethoden mit digitalen Medien ermöglicht. Die Initiative hat die technische Ausstattung der Klassenzimmer in der gesamten Region grundlegend verändert.
Hamm hat massiv in die digitale Aufrüstung investiert. Die Stadt steuerte 13,7 Millionen Euro zum MEP bei, zusätzlich wurden 15,7 Millionen Euro über externe Fördermittel eingeworben. Mit diesen Mitteln konnten die Schulen mehr als 1.700 Präsentationsgeräte anschaffen und eine durchschnittliche Geräteausstattung von über 70 Prozent erreichen. Viele Klassenzimmer verfügen inzwischen über ein Verhältnis von 1:1 oder 1:2 zwischen Geräten und Schülerinnen und Schülern.
Auch die Vernetzung wurde deutlich verbessert. Jeder Schulstandort in Hamm ist nun über Glasfaserkabel angebunden und mit modernen WLAN- und LAN-Netzen ausgestattet. Die Umstellung auf einheitliche IT-Systeme wie IServ und Citrix wurde abgeschlossen, was den digitalen Zugang für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler vereinfacht.
Um diese Veränderungen zu unterstützen, hat die Stadt ihr IT-Team erweitert. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden eingestellt, um die aufgewerteten zentralen IT-Strukturen zu verwalten und zu warten – für einen reibungslosen Betrieb.
Der Erfolg des MEP hat eine solide Grundlage für die digitale Bildung in Hamm geschaffen. Da die Programmziele vorzeitig erreicht wurden, plant die Stadt bereits die Fortführung für den Zeitraum 2026 bis 2030. Die Schulen verfügen nun über die notwendigen Werkzeuge und die Vernetzung, um modernen, technologisch unterstützten Unterricht anzubieten.
