Gleisarbeiter bei Zugunfall in Frechen-Königsdorf schwer verletzt – Strecke stundenlang gesperrt
Bernhard WeinholdGleisarbeiter bei Zugunfall in Frechen-Königsdorf schwer verletzt – Strecke stundenlang gesperrt
Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Der Vorfall sorgte für massive Behinderungen: Die Strecke blieb fast zwei Stunden gesperrt, mehrere Züge hatten Verspätungen.
Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als sich der Arbeiter in einem gefährlichen Bereich des Bahnhofs Königsdorf aufhielt. Ein Regional-Express auf der Fahrt von Köln traf ihn beim Einfahren in den Bahnsteig. Rettungskräfte trafen schnell ein, leisteten Erste Hilfe und brachten den Schwerverletzten umgehend ins Krankenhaus.
Die Strecke blieb etwa zwei Stunden lang gesperrt, während die Behörden die Unfallstelle sicherten. Sieben Züge hatten aufgrund der Sperrung insgesamt Verspätungen von rund eineinhalb Stunden. Die Ermittler prüfen weiterhin die genauen Umstände des Vorfalls.
Nach einem tödlichen Unfall am selben Bahnhof im Jahr 2023 hatte die Deutsche Bahn verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für die Linie RE 9 eingeführt. Dazu gehören Drohnenüberwachung, KI-gestützte Sensoren entlang der Gleise sowie verpflichtende GPS-Tracker für alle Gleisarbeiter, um ihre Positionen in Echtzeit zu überwachen.
Der verletzte Arbeiter wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Die Behinderungen sind inzwischen behoben, doch die Ermittlungen laufen weiter. Die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen der Deutschen Bahn bleiben bestehen, um weitere Unfälle zu verhindern.






