Gewalttätige Ausschreitungen in Essen-Kray nach rechtsextremer Kundgebung eskalieren
Ferdinand WeimerGewalttätige Ausschreitungen in Essen-Kray nach rechtsextremer Kundgebung eskalieren
Am Freitagabend, dem 8. August, fanden in Essen-Kray mehrere Versammlungen statt. Als sich die Teilnehmer gegen Abend zerstreuten, kam es zu einer Eskalation, die in einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Verletzten endete.
Eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung stieg an der Haltestelle Kiwittstraße in einen Bus. Anschließend griffen sie in der Nähe stehende Gegendemonstranten an. Bei dem Zusammenstoß wurden vier Menschen leicht verletzt.
Die Polizei schritt schnell ein und ermittelte 19 Tatverdächtige – darunter 16 Männer und drei Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren. Sieben der Festgenommenen waren minderjährig. Polizepräsident Andreas Stüve bestätigte, dass die Beamten zügig und entschlossen gehandelt hätten.
Stüve betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch. Alle identifizierten Verdächtigen stehen weiterhin unter Beobachtung der Behörden.
