Geflügelpreise in NRW steigen im Herbst stark – Trendwende nach Rückgang 2022
Ferdinand WeimerHöhere Geflügelpreise vor dem St. Martinstag - Geflügelpreise in NRW steigen im Herbst stark – Trendwende nach Rückgang 2022
Geflügelpreise in Nordrhein-Westfalen steigen im Herbst kräftig an – Trendwende nach Rückgang im Vorjahr
Die Preise für Geflügel in Nordrhein-Westfalen sind in diesem Herbst deutlich gestiegen und haben damit den Abwärtstrend des Vorjahres umgekehrt. Allein im Oktober stiegen die Kosten für frisches Geflügel um 8,5 %, während die Preise für Geflügel insgesamt um 7,8 % zunahmen. Die Entwicklung folgt auf ein Jahr mit sinkenden Preisen und anhaltenden Sorgen über die Auswirkungen der Vogelgrippe auf die Lieferketten.
2022 hatten Verbraucher in Nordrhein-Westfalen weniger für Geflügel ausgegeben als im Jahr zuvor. Die Preise für frisches Geflügel sanken um 2,1 %, die allgemeinen Geflügelkosten gingen um 1,6 % zurück. Dennoch importierte die Region weiterhin 657 Tonnen ganze Gänse aus Polen im Wert von 1,9 Millionen Euro.
Nun hat sich der Markt gewandelt. Im Oktober verzeichnete frisches Geflügel einen deutlichen Preisanstieg von 8,5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch die breitere Kategorie Geflügel verteuerte sich im gleichen Zeitraum um 7,8 %.
Branchenexperten zeigen sich unsicher über die künftige Versorgung. Einige warnen, dass die Vogelgrippe die Verfügbarkeit von Gänsen und Enten weiter einschränken könnte. Andere gehen davon aus, dass sich der Markt ohne größere Engpässe stabilisieren wird.
Die jüngsten Preiserhöhungen markieren eine klare Trendwende nach den Rückgängen des Vorjahres. Verbraucher müssen nun höhere Kosten für Geflügel in Kauf nehmen, insbesondere bei Frischware. Ob die Vogelgrippe die Lieferketten weiter stören oder die Preise auf hohem Niveau halten wird, bleibt in den kommenden Monaten eine offene Frage.






