Gefährliches Pulver nach Einbruch: Wuppertaler Schule muss evakuiert werden
Isabella ReinhardtGefährliches Pulver nach Einbruch: Wuppertaler Schule muss evakuiert werden
Einbruch in Wuppertaler Schule: Unbekanntes Pulver sorgt für Evakuierung
Ein Einbruch in einer weiterführenden Schule in Wuppertal zwang die Schüler am Montag zur Rückkehr nach Hause, nachdem Vandalen ein verdächtiges Pulver verstreut hatten. Der Vorfall unterbrach den Unterricht an der städtischen Schule in der Leimbacher Straße und löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus.
Am Wochenende waren Unbekannte in die Verwaltungsräume und das Lehrerzimmer eingedrungen. Sie verwüsteten die Bereiche und hinterließen eine unbekannte weiße Substanz. Als das Personal am Montag (10. November) eintraf, führten die Verwüstungen und das beißend riechende Pulver zu einer sofortigen Räumung des Gebäudes.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und sperrte die kontaminierten Zonen. Mit Unterstützung eines Spezialteams aus Dortmund analysierten die Einsatzkräfte die Substanz. Zudem wurden mehrere Feuerlöscher aus dem Gebäude vermisst, was Bedenken hinsichtlich möglicher Manipulationen weckte.
Erst nach zwei Stunden konnten die Rettungskräfte Entwarnung geben: Das Pulver stellte keine Gefahr dar. Die Behörden vermuten, dass es sich um Rückstände aus ausgelösten Feuerlöschern handeln könnte. Die Schulleitung veranlasste daraufhin eine gründliche Reinigung der betroffenen Räume.
Der Unterricht wurde erst nach der Freigabe durch die Feuerwehr gegen Mittag wiederaufgenommen. Nun stehen Reparaturarbeiten und eine Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen an. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen des Einbruchs und des Motivs hinter dem verstreuten Pulver.






