01 May 2026, 02:13

Gary Lineker verlässt BBC für tägliches WM-Podcast bei Netflix

Ein Fußballspiel im Gange auf einem Stadionfeld mit Menschen im Hintergrund, die stehen und sitzen, und einem Kameramann, der das Ereignis filmt.

Gary Lineker verlässt BBC für tägliches WM-Podcast bei Netflix

Gary Lineker wird in diesem Sommer statt für die BBC ein tägliches WM-Podcast für Netflix moderieren. Der ehemalige englische Nationalspieler äußerte sich zudem offen über sein angespanntes Verhältnis zu José Mourinho und seine Kritik an den Turnierplänen des öffentlich-rechtlichen Senders.

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Linekers neue Show The Rest is Football wird während der gesamten Weltmeisterschaft täglich auf Netflix gestreamt. An seiner Seite stehen Alan Shearer und Micah Richards als Co-Moderatoren – das Trio wird dabei nicht aus dem BBC-Standort in Salford, sondern aus New York senden.

Die BBC verzichtet darauf, ihre TV-Experten vor dem Viertelfinale nach Nordamerika zu entsenden. Stattdessen wird der Sender die Gruppenspiele und die frühen K.-o.-Runden aus seinen Studios in Greater Manchester begleiten. Lineker hatte die Pläne der BBC bereits zuvor als verpasste Chance kritisiert.

Sein Rückzug aus dem BBC-WM-Team folgt auf seinen viel beachteten Abgang im Mai vergangenen Jahres. Der Sender hatte ihn vorübergehend von Match of the Day suspendiert, nachdem es zu einem Streit über seine Äußerungen zu Antisemitismus in den sozialen Medien gekommen war. Obwohl er später zurückkehrte, wechselt er für das diesjährige Turnier komplett zu Netflix.

In jüngsten Interviews sprach Lineker auch über sein jahrelanges Schweigen mit José Mourinho. Die beiden haben seit über einem Jahrzehnt kein Wort mehr gewechselt, und Lineker gab zu, nicht zu wissen, woran das liegt. Dennoch hält er es für möglich, dass Mourinho eines Tages als Trainer zu Real Madrid zurückkehren könnte.

Linekers Wechsel zu Netflix markiert eine deutliche Abkehr von seinen üblichen Verpflichtungen bei der BBC. Während sein Podcast täglich aus New York berichten wird, bleiben die BBC-Experten bis zu den späteren Turnierphasen in Großbritannien. Der Schritt erfolgt nach monatelangen Spannungen zwischen dem Moderator und seinem ehemaligen Arbeitgeber.

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