Fürths Ampelmännchen soll durch Waltraud und Mariechen ersetzt werden
Bernhard WeinholdFürths Ampelmännchen soll durch Waltraud und Mariechen ersetzt werden
Ein neuer Vorschlag der CSU könnte dazu führen, dass Fürths traditionelles Ampelmännchen am Comödiplatz durch die lokalen Kultfiguren Waltraud und Mariechen ersetzt wird. Mit der Idee sollen das kulturelle Erbe der Stadt gewürdigt und der Platz mit mehr Charakter ausgestattet werden. Der Schöpfer Volker Heißmann hat sich bereits unterstützend zu dem Vorhaben geäußert.
Waltraud und Mariechen wurden über viele Jahre von Volker Heißmann und Martin Rassau entwickelt. Die fränkischen Figuren gelten als bekannte Symbole für Humor und Tradition. Heißmann schlägt vor, ein grünes Mariechen und eine rote Waltraud zu nutzen, um Bewegung und Lebensfreude an der Ampel darzustellen.
Der Vorschlag zielt zudem darauf ab, das Theater Comödie und dessen langjährigen Beitrag für die Stadt zu ehren. Heißmann ist überzeugt, dass die neuen Ampelfiguren Besucher während des jährlichen Fürther Festes und bei Veranstaltungen im Theater begeistern würden.
Bevor eine Entscheidung fällt, wird der Ältestenrat der Stadt den Plan im Herbst prüfen. Rechtliche Fragen und Haftungsbedenken bleiben jedoch erhebliche Hürden. Andere deutsche Städte haben bereits einzigartige Fußgängerampel-Designs eingeführt und gezeigt, dass solche Änderungen in der Praxis funktionieren können.
Die endgültige Entscheidung über die neuen Ampelfiguren wird noch in diesem Jahr bekannt gegeben. Bei einer Genehmigung könnten die Lichter den Comödiplatz zu einem noch eigenständigeren und kulturell bereichernden Ort machen. Ausschlaggebend wird sein, ob zunächst praktische und rechtliche Fragen geklärt werden können.
