Fritz Schramma verlässt CDU nach fast 50 Jahren Mitgliedschaft
Fritz Schramma, langjähriges CDU-Mitglied, hat die Partei nach fast 50 Jahren verlassen. Seine Austrittserklärung erschien in der Dienstagsausgabe des Kölner Stadt-Anzeiger (Kölnische Rundschau). Der Schritt folgt auf Kritik an der Kölner Ortsgruppe der Union.
Schramma nannte das Verhalten der Kölner CDU-Fraktion als Grund für seinen Rückzug. Besonders kritisierte er die Entscheidung, nach der jüngsten Kommunalwahl erneut dieselben Amtsinhaber in Führungspositionen zu bestätigen. Dennoch stehe er weiterhin hinter den Grundwerten der Partei und lobte deren Arbeit auf Landes- und Bundesebene unter Hendrik Wüst und Friedrich Merz.
In seiner Erklärung bezeichnete Schramma seinen Austritt als Weckruf. Er rief jüngere Mitglieder auf, Verantwortung zu übernehmen und die Ausrichtung der Partei neu zu gestalten. Mit seinem Rückzug endet eine Mitgliedschaft, die in den frühen 1970er-Jahren begann.
Erstmals berichtet hatte der Kölner Stadt-Anzeiger über die Entscheidung, in dem Schramma seine Bedenken über mangelnde Erneuerung im Ortsverband darlegte. Er betonte, dass es ihm nicht um eine Abkehr von den Prinzipien der CDU gehe, sondern um einen Impuls für innerparteiliche Reformen.
Schrammas Austritt stellt die Kölner CDU vor Fragen zur internen Führung. Sein Appell an jüngere Mitglieder, sich stärker einzubringen, unterstreicht die anhaltenden Spannungen innerhalb der Partei. Welche Auswirkungen sein Rückzug auf die lokale Politik haben wird, bleibt abzuwarten.






