Fritz Langs Filme und ihr politischer Einfluss im Fokus eines Essener Vortrags
Isabella ReinhardtFritz Langs Filme und ihr politischer Einfluss im Fokus eines Essener Vortrags
Öffentlicher Vortrag über Fritz Langs Filme und ihren politischen Einfluss in Essen
Diese Woche findet in Essen ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Filme von Fritz Lang und ihren politischen Einfluss statt. Die Veranstaltung markiert den 50. Todestag des Regisseurs und untersucht, wie sein Werk gesellschaftliche Umbrüche vor großen politischen Veränderungen widerspiegelte.
Der Vortrag wird am Donnerstag, dem 26. März, um 19 Uhr im VHS-Zentrum in der Nähe des Burgplatzes stattfinden. Torsten Reters, Historiker, Soziologe und Erwachsenenbildner aus Dortmund, wird die Diskussion leiten.
Langs Filme, darunter "Dr. Mabuse, der Spieler" und "Metropolis", fingen Strömungen ein, die politische Umwälzungen vorwegnahmen. Der Filmkritiker Siegfried Kracauer analysierte diese Werke später, um den Aufstieg des Autoritarismus im Weimarer Deutschland nachzuzeichnen. Nach seiner Emigration in die USA im Jahr 1941 brachte Kracauer dem Publikum bei, deutsche Stummfilme aus politischer Perspektive zu deuten.
Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe zur Ehrung von Langs Vermächtnis. Die Teilnehmer erhalten Einblicke, wie das Kino die ideologischen Strömungen der Epoche spiegelte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, alle Interessierten sind herzlich willkommen.






