Polizei stoppt gestohlenen Mercedes Sprinter nach rasanter Verfolgungsjagd über Landesgrenzen
Ferdinand WeimerPolizei stoppt gestohlenen Mercedes Sprinter nach rasanter Verfolgungsjagd über Landesgrenzen
Gestohlener Mercedes Sprinter führt Polizei auf Verfolgungsjagd
In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, dem 30. Oktober, führte ein gestohlener Mercedes Sprinter die Polizei auf eine waghalsige Verfolgungsjagd. Das Fahrzeug war zuvor in Dortmund entwendet worden, bevor es kurz hinter der Landesgrenze zu Niedersachsen verunglückte. Nun muss sich ein 18-jähriger polnischer Staatsbürger wegen mehrerer Straftaten verantworten, nachdem er sich der Polizeikontrolle widersetzte.
Der Transporter war in den frühen Morgenstunden aus der Kullrichstraße in Dortmund gestohlen worden. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl schnell und ortete das Fahrzeug mithilfe einer Handy-App. Die Polizei der Autobahnstreife Bielefeld entdeckte den Wagen schließlich auf der A2 in der Nähe von Rheda-Wiedenbrück.
Statt anzuhalten, floh der Fahrer, überquerte die Grenze nach Niedersachsen und verlor schließlich die Kontrolle über das Fahrzeug, woraufhin es verunglückte. Die Beamten nahmen den 18-Jährigen am Unfallort fest. Die Ermittlungen ergaben, dass er keinen gültigen Führerschein besaß und zuvor in derselben Nacht an einem illegalen Straßenrennen beteiligt gewesen war.
Der Mercedes Sprinter wurde bei dem Unfall schwer beschädigt und für nicht mehr verkehrstauglich erklärt. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug und deckte weitere Verstöße auf, darunter gefälschte Dokumente und eine frühere Unfallflucht.
Dem Fahrer droht nun eine lange Liste von Anklagepunkten – von Autodiebstahl bis hin zu Gefährdung des Straßenverkehrs. Der gestohlene Transporter bleibt vorerst in Polizeigewahrsam und ist nicht mehr fahrtauglich. Die Behörden ermitteln weiterhin, um das volle Ausmaß der während des Vorfalls begangenen Straftaten aufzuklären.






