13 March 2026, 18:11

Ford Köln baut 2.900 Stellen ab – ohne Zwangskündigungen erreicht

Ein Plakat mit einem Auto und Text, der einen Steuervorteil von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 ankündigt.

Der Schreckgespenst der Entlassungen verschwindet bei Ford - Ford Köln baut 2.900 Stellen ab – ohne Zwangskündigungen erreicht

Fords Werk in Köln hat einen umfangreichen Personalabbau abgeschlossen – ohne betriebsbedingte Kündigungen. Der Konzern erreichte sein Ziel, 2.900 Stellen abzubauen, und setzte dabei auf freiwillige Abgänge und Übernahmen durch Investoren. Der Schritt folgt auf eine schwache Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und den Druck, das Geschäft wieder profitabel zu machen.

Die Stellenstreichungen begannen bereits Anfang dieses Jahres, als Ford überraschend fast 1.000 Produktionsjobs strich. Die Umstellung von zwei auf eine Schicht erfolgte, nachdem die Absatzzahlen für Elektroautos hinter den Erwartungen zurückblieben. Auf seinem Höhepunkt im Jahr 2019 beschäftigte das Kölner Werk noch 18.000 Mitarbeiter, doch Modernisierungsmaßnahmen und Marktprobleme führten zu einer umfassenden Restrukturierung.

Im vergangenen Sommer einigte sich Ford auf ein Sparprogramm, das den Abbau von 2.900 Stellen vorsah. Rund 2.100 Beschäftigte entschieden sich für einen freiwilligen Austritt, während weitere 800 Arbeitsplätze an neue Investoren übergingen. Für drei zentrale Bereiche, darunter den Werkzeugbau und den Druckguss, wurden potenzielle Käufer gefunden, auch wenn Details noch nicht bekannt gegeben wurden.

Mit diesen Änderungen wird die Belegschaft auf unter 9.000 sinken – aktuell sind es noch etwa 10.500 Beschäftigte. Das Unternehmen hatte mit möglichen Zwangsentlassungen gedroht, falls die Ziele nicht erreicht würden, doch die ausreichende Zahl freiwilliger Abgänge machte dies überflüssig.

Der Personalabbau bedeutet eine deutliche Verringerung im Vergleich zu den 18.000 Mitarbeitern, die 2019 im Werk beschäftigt waren. Fords Kostensenkungsmaßnahmen zielen darauf ab, den Betrieb angesichts rückläufiger E-Auto-Verkäufe zu stabilisieren. Nach Abschluss der Umstrukturierung wird das Kölner Werk mit einer schlankeren Belegschaft und neu organisierten Produktionslinien arbeiten.

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