06 April 2026, 22:10

Essen bekommt Glasfaser – fast lautlos und ohne Abgase

Nahaufnahme eines Glasfaserkabels mit blauen und weißen Lichtern vor schwarzem Hintergrund.

Essen bekommt Glasfaser – fast lautlos und ohne Abgase

Ein Kilometer langes Stück in Essen erhält neue Glasfaserkabel – mit minimalen Störungen

In Essen wird auf einer Strecke von einem Kilometer ein neues Glasfasernetz verlegt – und das mit möglichst geringen Beeinträchtigungen. Möglich macht dies ein innovativer elektrischer Bohrer, der Lärm und Emissionen um mindestens 80 Prozent reduziert. Verantwortet wird das Projekt von der Briloner Beratungsfirma Green Econo unter der Leitung von Geschäftsführer Tobias Hobert.

Die ersten 800 Meter des Kabels wurden in einem offenen Graben entlang der Ruhr verlegt. Diese Methode hielt die Störungen gering und bildete die Grundlage für die nächste Phase.

Anschließend begann die Verlegung weiterer 200 Meter Kabel unter einer stark befahrenen Straßenkreuzung – allerdings nicht mit lauten, abgasintensiven Maschinen, sondern mit einem elektrischen Nutzfahrzeug, das eine Powerbank für den Bohrer mitführte. Dadurch entfielen während der Bauarbeiten fast vollständig Lärm und Abgasemissionen.

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Das Team von Tobias Hobert bei Green Econo spezialisiert sich darauf, Unternehmen bei der Senkung des Energieverbrauchs und der Reduzierung von Emissionen zu unterstützen. Bei diesem Projekt lag der Fokus darauf, die Installation so sauber und leise wie möglich zu gestalten.

Die neue Methode zeigt bereits deutliche Erfolge: Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren sanken Lärm und schädliche Emissionen drastisch. Nach Fertigstellung wird das Glasfasernetz Essen mit schnelleren Internetverbindungen versorgen – und gleichzeitig Maßstäbe für eine umweltschonende Bauweise setzen.

Quelle