Equal Pay Day 2026: Warum Frauen in Deutschland noch immer 58 Tage umsonst arbeiten
Ante TextorEqual Pay Day 2026: Warum Frauen in Deutschland noch immer 58 Tage umsonst arbeiten
Deutschlands Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen bleibt hartnäckig hoch: 16 Prozent – deutlich über dem EU-Durchschnitt von 12 Prozent. Diese anhaltende Diskrepanz bedeutet, dass Frauen effektiv 58 Tage im Jahr umsonst arbeiten. Um auf das Problem aufmerksam zu machen, findet die Equal Pay Day-Kampagne 2026 mit einer öffentlichen Veranstaltung in der Nähe am 27. Februar in Greifswald statt.
Die Lohnlücke betrifft Frauen in allen Phasen ihres Berufslebens – vom Einstieg bis zum Ruhestand. Trotz verschiedener Bemühungen hat sich die unbereinigte Lohnlücke seit 2014 kaum verändert und ist seit dem Jahr 2000 lediglich um zwei Prozentpunkte gesunken. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) aus dem Jahr 2025 bestätigen, dass sich die Schere nicht weiter schließt.
Die Equal Pay Day MV-Koalition, ein Bündnis aus lokalen Organisationen und Institutionen, organisiert in diesem Jahr die Kampagne. Unter dem Motto "Nahtlos durch die Nacht" findet die Veranstaltung am 27. Februar ab 17:00 Uhr in der STRAZE in Greifswald statt. Der Eintritt ist frei, vor Ort werden jedoch Spenden für die Sache gesammelt.
Ziel der Aktion ist es, die anhaltende Lohnungerechtigkeit für Frauen in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Angesichts der stabilen Lücke von 16 Prozent hoffen die Veranstalter:innen, dass die Veranstaltung konkrete Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik anstoßen wird. Das Treffen 2026 in Greifswald markiert einen weiteren Schritt im langjährigen Kampf um die Schließung der Lohnscheere.
Equal Pay Day 2026 Concludes with Focus on Lifelong Impact
The 2026 Equal Pay Day event in Greifswald has concluded, marking the 16% gender pay gap in Germany. The campaign adopted the motto 'equal pay every day', emphasizing how the wage disparity accumulates across women's careers. Organizers highlighted the need to address systemic barriers that perpetuate this gap, which has only reduced by two percentage points since 2000.






