Duisburgs olympischer Traum: Wüst besucht Kanu-Leistungszentrum und stärkt Bewerbung
Bernhard WeinholdDuisburgs olympischer Traum: Wüst besucht Kanu-Leistungszentrum und stärkt Bewerbung
Duisburgs Bemühungen um olympische Anerkennung standen diese Woche im Mittelpunkt. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum für Kanusport in der Stadt. Der Besuch unterstrich Duisburgs zentrale Rolle im Kanusport sowie die olympischen Ambitionen der gesamten Rhein-Ruhr-Region.
Während seines Aufenthalts traf Wüst auf Spitzenathleten, darunter Mitglieder des deutschen Achter-Ruderteams und aufstrebende Kanuten. Er nahm zudem an einem lockeren Wettkampf teil, bei dem Profi-Teams gegen Nachwuchssportler antraten.
Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und heutiger Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, begleitete Wüst bei dem Termin. Schulte, der 2006 mit dem Deutschland-Achter Weltmeister wurde und später als Student das prestigeträchtige Boat Race zwischen Oxford und Cambridge gewann, sprach sich ebenfalls für die Bewerbung aus.
Die Pläne der Stadt gehen über den Kanusport hinaus: Duisburg bereitet sich darauf vor, im Schauinsland-Reisen-Arena Wettklettern auszurichten. Damit die olympische Bewerbung vorankommt, muss die Wahlbeteiligung bis zum 19. April jedoch mindestens zehn Prozent erreichen – und eine Mehrheit der Abstimmenden muss dem Vorhaben zustimmen.
Der Besuch verdeutlichte Duisburgs wachsende Bedeutung im Spitzensport. Sollte die Bürgerabstimmung erfolgreich verlaufen, könnte die Stadt einen entscheidenden Schritt hin zu einer Rolle in künftigen olympischen Plänen machen. Das Ergebnis liegt nun in den Händen der Einwohner, die bis zum Stichtag ihre Stimme abgeben müssen.






